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Susanne Hampel (WGS) gewählt / Heimatverein feiert 111-jähriges Bestehen

Nachrückerin: Exten hat jetzt eine stellvertretende Ortsbürgermeisterin

Exten (who). Der Ortsrat hat eine neue stellvertretende Ortsbürgermeisterin. Susanne Hampel (WGS) ist auf der jüngsten Sitzung als Nachfolgerin von Hermann Kant (SPD) in das Amt gewählt worden. Die Forderung von Marie-Luise Bünte (SPD), den Wahlgang wegen der Abwesenheit von Manfred Werner zu verschieben, stieß auf Ablehnung der beiden anderen Fraktionen. Bereits im Vorfeld sei in einem interfraktionellen Gespräch das Verfahren abgesprochen worden. Susanne Hampel bringt bereits zehn Jahre Erfahrung in der Ortsratsarbeit und zusätzlich als Verwaltungsstellenleiterin mit.

veröffentlicht am 30.03.2007 um 00:00 Uhr

Susanne Hampel

"Es hat Spaß gemacht", blickte Hermann Kant zurück auf "fünfeinhalb Jahre beste Zusammenarbeit" im Ortsrat, als er von Ortsbürgermeister Thorsten Kretzer verabschiedet wurde. Kant zieht nach Krankenhagen um. Und Kretzer holte bei der jüngsten Ortsratssitzung die förmliche Verpflichtung für zwei neue Ortsratsmitglieder nach, für Jürgen Timm von der CDU und Dirk Spork von der SPD, die nicht an der konstituierenden Sitzung hatten teilnehmen können. Rintelns Erster Stadtrat Jörg Schröder schilderte, bei der geplanten Buswendeschleife an der Grundschule sei die Stadt "am Ball". Ab September wird es im Extener Kindergarten eine "altersübergreifende Nachmittagsgruppe" geben, zu der zunächst auch acht Grundschulkinder gehören. In den Sommerferien am 20. Juli soll es losgehen mit dem Radwegebau nach Uchtdorf. WGS-Fraktionssprecher Jürgen Maack mahnte die Zustände um die Sammelcontainer am Sportplatz an. Der Ortsrat werde nicht mit Besen und Eimer bewaffnet losgehen und in der Schmuddelecke "saubernmachen für ein Wirtschaftsunternehmen". Ortsratsmitglieder monierten, die Wunschliste an die Stadtverwaltung werde zu gemächlich abgearbeitet. Dazu gehöre die Einfriedung für den Spielplatz an der Schule, zu dessen Gunsten der Spielplatz am Dorfgemeinschaftshaus aufgegeben worden sei. Dort brauche es Bänke und einen Tisch, hätten sich einige Mütter gewünscht. Der Platz wird im Gefolge des Frühlingswetters hergerichtet, versicherte Schröder. Die anhaltenden Probleme mit parkenden Autos möchten die Anwohner am liebsten mit einem absoluten Halteverbot an der westlichen Behrenstraße gelöst sehen. Deshalb der Wunsch ans Rathaus, die Möglichkeiten dafür zu prüfen. Wegen der Probleme mit überfüllten Schulbussen beantragte die neue Vize-Ortsbürgermeisterin zusätzliche Busse während der Spitzen im Schülerverkehr. Bei der Verteilung der Zuschüsse werde dieses Jahr der Heimatverein einen größeren Anteil bekommen müssen, kündigte der Ortsbürgermeister schon einmal an, und das mit gutem Grund: Der Heimatverein hat mit erhöhten Aufwendungen durch die 111-Jahrfeier des Dorfes zu rechnen.

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