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Wann haben Sie, liebe Leserin, lieber Leser, eigentlich das letzte Mal mit ihrem Nachbarn gesprochen? Das ist schon ein, zwei Wochen her? Dann sollten Sie unbedingt weiterlesen, denn vielleicht haben Sie etwas Interessantes verpasst, das sich direkt hinter Ihrem Gartenzaun ereignet hat. Hier finden Sie kleinere und größere Geschichten, über die in der Schule, im Verein oder eben in der Nachbarschaft gesprochen wird. Sie haben selbst etwas Besonderes erlebt oder gesehen? Dann rufen Sie an 05151/200404 schicken eine E-mail (U.Truchsess@dewezet.de) oder einen Brief (Redaktion Deister- und Weserzeitung, Baustraße 44, 31785 Hameln). Oder werden Sie selbst zum Reporter: Unter wesio.de stellen Sie ihre Bilder, Texte oder Videos direkt ins Internet.

veröffentlicht am 18.08.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 11:41 Uhr

Neben Schlittschuhlaufen, Basteln oder eine Woche Zelturlaub in den Sommerferien, die der Jugendspielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Lauenstein für die vereinseigenen Kinder und Jugendlichen durchführt, gibt es in den Sommerferien auch Aktionen für alle Kinder des Fleckens Salzhemmendorf.

In diesem Jahr lud der Spielmannszug zu den zweiten „Ith-Fun-Games“ ein. Kinder ab sechs Jahren erprobten bei vielen verschiedenen Stationen ihre Geschicklichkeit, Ausdauer und Schnelligkeit.

Beim Abendspaziergang auf den Weserwiesen von Grohnde stießen die Hunde von Sabrina Lill auf einen riesigen Pilz mit knapp 90 Zentimeter Umfang. 1,534 Kilo bringt er auf die Waage. Der Riesenbovist oder Riesenstäubling (Langermannia gigantea) ist ein unverwechselbarer Wiesenpilz mit einem außerordentlich großen Fruchtkörper. Auch Henner Thielemann aus Ohr stieß auf einer Kuhwiese in Groß Berkel auf diesen riesigen Hutpilz aus der Ordnung der Blätterpilze, obwohl er weder über Hut noch Lamellen (Blätter) verfügt. Der Riesenbovist ist rundlich und ohne Stiel. Die Haut ist glatt und lederartig. Die Farbe ist jung weißlich und wird später grau- bis dunkelbraun. Jeder Fruchtkörper produziert über 7 Billionen Sporen, was ihn zum vielleicht fruchtbarsten aller Pilze macht. Außerdem enthält er das Antikrebsmittel Calvacin. Riesenboviste wachsen von Juni bis September auf Wiesen, Weiden und lichten Wäldern und zählen zu den wenigen Pilzarten, die kaum verwechselt werden können. Junge, noch weiße Riesenboviste sind vorzügliche Speisepilze, die in Scheiben geschnitten ähnlich wie ein Wiener Schnitzel zubereitet werden können. Sie besitzen jedoch nur geringen Eigengeschmack. Reifere Pilze riechen unangenehm harnartig und sind ungenießbar. Früher wurden schwelende Exemplare in der Imkerei neben den Bienenstock gestellt, um die Bienen zu beruhigen.

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Der neue Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Björn Thümler, besuchte die PGB-Werkstätten.

Der neue Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Björn Thümler, MdL, besuchte jetzt den CDU-Kreisverband Hameln-Pyrmont. Eigentlich sollte dieser Besuch durch den Landesvorsitzenden der CDU in Niedersachsen, David McAllister, wahrgenommen werden. Er ist nun aber als neuer Ministerpräsident nach der Wahl von Christian Wulff als Bundespräsident mit anderen Aufgaben beschäftigt. Nachdem Björn Thümler in Bad Pyrmont das Reha-Zentrum der Klinik Weser in der Schulstraße besucht hatte, führte ihn sein nächster Termin nach Hameln. Der Leiter der PGB-Werkstätten, Ulrich Hasenbruch, zeigte ihm in Afferde im Scheckfeldweg die neue Behindertenwerkstatt. Begleitet wurde der Gast aus Hannover vom Landtagsabgeordneten Otto Deppmeyer, Mitgliedern der Ratsfraktion, des Parteivorstandes, der Jungen Union, der Senioren-Union sowie dem Kreisgeschäftsführer Walter Klemme. Zum Abschluss seines kurzen Besuchs dankte Thümler dem Werkstattleiter Hasenbruch für seine ausgezeichnete Arbeit und wünschte ihm und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern alles Gute für die Zukunft dieser beispielhaften Einrichtung in Hameln.

In der Dorfmitte von Grießem gegenüber der „Eselecke“ auf dem Grundstück der Familie Spiegel fanden sich jetzt Gäste aus Grießem und der Umgebung ein. Sie nahmen begeistert auf ihrer Bank Platz. Nicht, ohne vorher stolz ihr Namensschild darauf zu bewundern. Die insgesamt 85 Namen zeugen von der großen Resonanz, mit der die Treffen speziell von ehemaligen Grießemer Kindern besucht werden, denn immerhin wohnen 71 der namentlich Aufgeführten nicht mehr im Ort ihrer Kindheit. Jeder, der seine Kindheit oder einen Teil davon in Grießem erlebt hat und bei einem Treffen dabei war, konnte ein Schild erwerben. Magdalene Böker trug das Motto dieser Erinnerungsbank vor: „Die Bank, die unseren Namen trägt, nun in Grießem steht, für alle Zeit, für alle Zeit.“ Mit einem Imbiss, Getränken und fröhlichen Gesprächen in Bökers Scheune klang der gesellige Nachmittag aus und bringt den Ehemaligen und neuen Bürgern von Grießem die Wurzeln ihrer Heimat sichtbar in Erinnerung.

„Adler Eckernförde 01 von 99/11 kommen“, vertraute Funksprüche für Jonas und Nils sowie auch für Marcel und Ramon;und auch für die erstmals Eingesetzten, Lea und Denise. Die meisten der 16 bis 22 Jahre alten Coppenbrügger Rettungsschwimmer sind zum wiederholten Mal im Wasserrettungsdienst an der Ostseeküste. Am Eckernförder Strand und in der Rettungswache Kellenhusen sorgen sie bei den zweiwöchigen Einsätzen für Sicherheit an den Stränden. Jedes Jahr schickt die Ortsgruppe Coppenbrügge ausgebildete Rettungsschwimmer an die deutschen Urlaubsziele an Nord- und Ostsee, um im Notfall im Wasser zu retten und Erste-Hilfe-Leistungen zu erbringen. Kein Hallen- oder Freibad bietet derartige Erfahrungsmöglichkeiten. Das Gefühl für die Verantwortung und vielen Aktionen wie Wasserski fahren, Volleyball spielen am Strand, sind Gründe, warum die sechs 16 bis 22 Jährigen die Schulferien mit ehrenamtlicher Arbeit erfüllen. Lediglich die Anreise wird erstattet. Außerdem wird die Verpflegung und Unterkunft gestellt. Zusätzlich erhalten die Einsatzkräfte ein Taschengeld von 5,00 Euro täglich. Grundsätzlich kann sich jeder als Rettungsschwimmer für die Rettungsstationen an den Stränden, Seen und Flüssen in Deutschland bewerben. Die Voraussetzungen sind ein Mindestalter von 16 Jahren, die Mitgliedschaft in einer DLRG-Ortsgruppe sowie ein gültiges Rettungsschwimmabzeichen Silber inklusive Erste-Hilfe-Kurs.

Vom Polizeihundverein Hameln haben sich drei Turnierhundsportler mit ihren Vierbeinern für die Bundessiegerprüfung qualifiziert. 299 Hunde mit ihren Hundeführern gingen an den Start, die drei Hundehalter aus Hameln mit ihren Lieblingen waren mittendrin. Sophie Wegener, mit 15 Jahren die Jüngste von den Dreien, war mit ihrem Vierbeiner zum ersten Mal dabei. Ludwig Hiller und Frank Klose haben an so einem Turnier schon öfter teilgenommen. Sophie Wegener startete im 2000 Meter Geländelauf, Altersklasse ab 15 Jahre, und belegte den 2. Platz, Ludwig Hiller startete im Vierkampf 2, Altersklasse ab 61 Jahre, und belegte mit seinem treuen Hund ebenfalls den 2. Platz, und Frank Klose startete im 5000-Meter-Geländelauf, Altersklasse ab 41 Jahre, er belegte den 8. Platz.

Der DRK-Ortsverein Diedersen lud zur Blutspende ins Sportheim in Diedersen ein. „Auch diesmal war die Resonanz in der Bevölkerung wieder klasse. Trotzdem würden wir uns freuen, beim nächsten Mal weitere Spender willkommen heißen zu können“, sagte Ortsvereinsvorsitzende Bärbel Eifler. 48 Spender kamen und genossen begeistert nach der Spende das reichhaltige Buffet mit Salat. Karina Schröer war bereit das 40. Mal dabei, und Reinhold Müller spendete sogar schon 95. Mal Blut. Für diesen unschätzbaren Dienst an der Gemeinschaft überreichte Bärbel Eifler zur Überraschung der Spender Gutscheine. Doch auch fünf Erstspender konnten in Diedersen begrüßt werden. „Darüber freuen wir uns immer besonders“, sagt Bärbel Eifler. Die nächste Blutspende in Diedersen findet übrigens am 25. Januar 2011 statt.

Einen „grünen Daumen“ hat Eberhard Volkmer aus Friedrichsburg. Im Frühjahr zog er aus einem Samen eine Sonnenblume im Blumentopf und pflanzte sie als zehn Zentimeter großen Sämling vor den Ostgiebel seines Hauses. „Welche Sorte Sonnenblume das ist, weiß ich nicht und besondere Pflege oder Dünger hat sie auch nie erhalten. Lediglich im heißen Juli habe ich mal hin und wieder Wasser gegossen“, sagt der Blumenfreund. Das Ergebnis ist beeindruckend. Jetzt misst seine Sonnenblume 3,66 Meter Höhe und sie steht fast ohne Hilfe fest in der Erde.

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