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Wann haben Sie, liebe Leserin, lieber Leser, eigentlich das letzte Mal mit Ihrem Nachbarn gesprochen? Das ist schon ein, zwei Wochen her? Dann sollten Sie unbedingt weiterlesen, denn vielleicht haben Sie etwas Interessantes verpasst, das sich direkt hinter Ihrem Gartenzaun ereignet hat. Hier finden Sie kleinere und größere Geschichten, über die in der Schule, im Verein oder eben in der Nachbarschaft gesprochen wird. Sie haben selbst etwas Besonderes erlebt oder gesehen? Dann rufen Sie an 05151/200404 schicken eine E-mail (U.Truchsess@dewezet.de) oder einen Brief (Redaktion Deister- und Weserzeitung, Baustraße 44, 31785 Hameln). Oder werden Sie selbst zum Reporter: Unter wesio.de stellen Sie ihre Bilder, Texte oder Videos direkt ins Internet.

veröffentlicht am 29.09.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 08:41 Uhr

Die Klasse 2a der Schule am Mainbach in Halvestorf ist mit ihrer Lehrerin Agnes Wulff in die Nachbarschaft zu Friedrich Hothan gegangen. Sie wollten zugucken, wenn aus einem Baumstamm tolle Figuren wie Pilze, Herzen oder sogar Wildschweine entstehen. Und da diese Figuren mit der Kettensäge geformt werden, hat Herr Hothan erstmal an alle Schüler zum Lärmschutz Ohrstöpsel verteilt. Gespannt beobachteten die Kinder, wie präzise und fein mit so einer lauten und groben Kettensäge gearbeitet werden kann. Ganz nebenbei erfuhren sie, wie schwer Holz ist und wie unterschiedlich es sich anfühlt. Geschätzt und gemessen wurde die Höhe und der Umfang von Baumstämmen. Dieser Unterricht außerhalb des Klassenzimmers hat Spaß gemacht, meinten die Schüler.

Elf ausgewählte Sportler des Redfire Vereins Bad Münder wurden zum Jahresempfang des Niedersächsischen Sportbundes geladen. Die Sportler um Trainer Christian Senft nahmen dort das grüne Band für vorbildliche Talentförderung im Verein entgegen. Die Ehrung fand in der Akademie des Sports statt und wurde von der Commerzbank, dem LSB und der Landesregierung finanziert. Nachdem Tobias Kühne, der Profi Ruderer und Olympiateilnehmer, in seiner Laudatio: „Kraft, Technik, Disziplin, Selbstbewusstsein auf dem Weg zur Perfektion“, erwähnte, durften die Redfire-Sportler auf die Bühne und den Preis von Ministerpräsident David McAllister und Robert Cholewa (Vorsitzender der Geschäftsführung Commerzbank Hannover) entgegen nehmen. Einen Glaspokal und einen Gutschein in Höhe von 5000 Euro erhielt das Team für vorbildliche Arbeit im Nachwuchsbereich. Anschließend ging es zum Fototermin, bevor die Roten den Abend beim leckeren Buffet ausklinken ließen und sich mental schon auf das nächste Großereignis vorbereiteten: die Internationale Niedersachsen Meisterschaft, die zum ersten Mal in den eigenen Hallen in Bad Münder ausgetragen wird und mit über 200 aktiven Sportlern aus dem In- und Ausland das größte Bundesranglistenturnier 2010 zu werden verspricht.

Die Söhne von Angela Heinemeyer stolperten über eine Raupe vor ihrer Haustür. Sie ist 12 Zentimeter lang und hat einen Stachel am Rücken. Da sie wissen wollen, zu welcher Schmetterlingsart sich diese Raupe verwandelt, bat ihre Mutter um Mithilfe seitens der Dewezet. Thomas Hülsen entpuppte sich bei der Hamelner Ortsgruppe vom Bund für Umwelt und Naturschutz als Raupenkenner. Er meint, es handelt sich um die grüne Raupen-Farbvariante des Mittleren Weinschwärmers (Deilephila elpenor). In der Fachliteratur werde oft nur die braune Variante abgebildet. Im Garten finde sich diese Raupe oft an Fuchsien, Wildem Wein und Zier-Wein. Der Stachel sei nur Show und wie bei allen Raupen ungefährlich. Hätte die Raupe nur einen verkümmerten Dorn statt Stachel mit weißer Spitze, würde es sich um die Raupe des „Kleinen Weinschwärmers“ handeln. Den Schmetterling bekomme man als nachtaktiven Falter übrigens so gut wie nie zu Gesicht.

7 Bilder
Helmuth Spieler (v. re.) und Hubert Volkmer von der Freimaurerloge „Zur königlichen Eiche“ übergaben eine Spende an Hans-Jürgen Krauß. Dafür durfte Volkmer unter Anleitung von Bandleader Heinz Ahlers dann auch kurzfristig den Takt für die Band „Falten Rock“ angeben. Foto: gro

Der Kinderspielkreis Emmern veranstaltete beim Sommerfest einen Luftballonwettbewerb. Dazu fand nun in den Räumen des Spielkreises eine kleine Feierstunde mit Preisverleihung statt. Mit 92 Kilometern Wegstrecke ging dabei der 1. Preis an Vanessa Kunze aus Emmern, die sich zusammen mit ihren Eltern über einen Gutschein für einen Segelflug freuen konnte.

Den 2. Preis, ein großes Spiel, erhielt Lea Brockmann, deren Ballon 62 Kilometer weit unterwegs war. Der 3. Platz ging an Emma Wellhausen und der 4. Platz an Mirando Laubiger, deren Ballons jeweils 61 und 60 Kilometer weit unterwegs gewesen sind.

Elisabeth Hackbarth ist seit einigen Jahren Kursteilnehmerin im künstlerischen Bereich der VHS Hameln-Pyrmont. Ihre Dozentin Andrea Eilers hat sie nun überzeugt, einige ihrer kreativen Ergebnisse in den Räumen des VHS-Hauses in der Sedanstr. 11 auszustellen. Eilers in ihrer kleinen Laudatio: „Bilder, die im ‚stillen Kämmerlein‘ entstehen, sind etwas sehr Persönliches und es erfordert sehr viel Mut, sie dann anderen zu zeigen.“ Diesen Mut hat Elisabeth Hackbarth mit ihrer Ausstellung „Porträtzeichnungen“ bewiesen. Bis zum 20. November können alle Besucher des VHS-Hauses die Arbeiten im 1. Obergeschoss bewundern.

Beim Tag der offenen Tür der Obdachlosen-Begegnungsstelle, die jetzt im Senior-Schläger Haus ihr festes Domizil gefunden hat, erhielt der Förderverein eine Spende in Höhe von 1000 Euro von den Nachbarn aus der Mühlenstraße. Helmuth Spieler (v.re.) und Hubert Volkmer von der Freimaurerloge „Zur königlichen Eiche“ an Hans-Jürgen Krauß. Dafür durfte Volkmer dann auch kurzfristig den Takt unter Anleitung von Bandleader Heinz Ahlers von der Band „Falten Rock“ angeben.

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft ist auf dem Weg zur Teilnahme an der nächsten Europameisterschaft, und eine Schülergruppe aus der KGS Salzhemmendorf hat bereits eines der Stadien vor Ort besucht. Eine Gruppe des Seminarfachs „Wirtschaft und Wirtschaften“ besuchte jetzt Poznan (Posen), die Hauptstadt der polnischen Region Wielkopolska. Zusammen mit ihren Lehrern Berthold Haase und Andre Hardekopf erkundeten die Schüler die Partnerstadt Hannovers, die vor 1000 Jahren zusammen mit Gniezno Ausgangspunkt der polnischen Staatsgründung war und heute als fünftgrößte Stadt des Landes ein pulsierendes Zentrum für Wirtschaft und Bildung ist. Der Höhepunkt für die Gruppe war während ihres einwöchigen Aufenthalts der Besuch beim polnischen Fußballmeister KKS Lech. Die Verständigung funktionierte in englischer Sprache mit Hilfe der Dolmetscherin Kamila Gerlec. Nach einem kurzen Blick in die Geschäftsstelle folgte ein Rundgang durch das Stadion, in dem etwa 40 000 Zuschauer Platz finden. Während der Neubau der anderen Stadien in Verzug geraten ist, ist das Stadion in Poznan für die Europameisterschaft 2012 in der Ukraine und in Polen bereits deshalb fertig, weil hier das alte Stadion lediglich renoviert wurde. Der Musiker Sting spielte dort zur Einweihung.

Mit großem Aufgebot wurde der Hallo-Niedersachsen-Tour-Bus in Aerzen überrascht. Die Aerzener Tanzgruppe des DRK, der Schwimmverein des Ortes, die evangelische Jugend Aerzen, das Schützencorps und der Griesetaler Shantychor empfingen das NDR- Team. Die Krönung lieferten Jobst und Moritz Wehrmann. Die beiden Jungen im Alter von 11 und 14 Jahren ließen gemeinsam mit Henning Orth weiße Tauben steigen. Normalerweise kommen die Tiere bei Hochzeiten oder ähnlichen Feierlichkeiten zum Einsatz. Nun geht die Flugsaison zu Ende. Raubvögel wie Habichte finden weniger Beute und könnten Jagd auf sie machen. Für die Vögel von Jobst und Moritz beginnt jetzt die Brut- und Trainingszeit.

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