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Wann haben Sie, liebe Leserin, lieber Leser, eigentlich das letzte Mal mit Ihrem Nachbarn gesprochen? Das ist schon ein, zwei Wochen her? Dann sollten Sie unbedingt weiterlesen, denn vielleicht haben Sie etwas Interessantes verpasst, das sich direkt hinter Ihrem Gartenzaun ereignet hat. Hier finden Sie kleinere und größere Geschichten, über die in der Schule, im Verein oder eben in der Nachbarschaft gesprochen wird. Sie haben selbst etwas Besonderes erlebt oder gesehen? Dann rufen Sie an (05151/200414), schicken eine E-Mail (c.koch@dewezet.de) oder einen Brief (Dewezet-Redaktion, Osterstraße 15-19, 31785 Hameln). Oder werden Sie selbst zum Reporter: Unter www.wesio.de können Sie Ihre Bilder, Texte oder Videos direkt ins Internet stellen.

veröffentlicht am 03.06.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 18:21 Uhr

Musik verbindet – auch norwegische und deutsche Sänger.

„Musik verbindet Völker“ – unter diesem Motto stand ein Gemeinschaftskonzert des Hamelner Chores „TonArt“ und des norwegischen „Langhus Veldig Blankede Kor“ in der Hamelner St.-Elisabeth-Kirche. Die beiden Chöre unter der Leitung von Lutz Göhmann und Natasha Elisaveta präsentierten ein mehrsprachiges buntes Programm von Volkslied bis Popsong. So wurde auch als Überraschung je ein Lied in der Muttersprache des anderen Chores vorgetragen. Die Reise nach Deutschland war für die Norweger praktisch eine „Fahrt ins Blaue“, weil sie erst unmittelbar vor der Abreise am Flughafen in Oslo von ihrem Reiseziel erfahren hatten. Den Kontakt zu TonArt hatte ein Hamelner Freund des norwegischen Organisators hergestellt, nachdem er ein Bild des Chores und einen Artikel in der Dewezet gesehen hatte. Im Anschluss an das Konzert luden die Hamelner ihre Gäste zu einem gemütlichen Grillabend ein, bei dem sich deutlich zeigte, dass Musik auch Sprachbarrieren überwinden kann. Alle waren sich hinterher einig, dass die Veranstaltung gelungen war und der Kontakt auf keinen Fall abbrechen sollte.

Ein Garant für hochwertigen Springsport des internationalen Springreiternachwuchses war der Start der Young Riders Challenge in Eschwege/Hessen. Hier waren elf Nationen an den Start gegangen. Die 14-jährige Ponyreiterin Maja Faßhauer aus Hastenbeck startete erfolgreich aus dem Kreisreiterband Weserbergland für den Pferdesportverband Hannover. Mit ihrem erst achtjährigen Pony Escada gelang es ihr, in allen vier Prüfungen vom internationalen Eröffnungsspringen der Kl. L bis zu den internationalen. Springprüfungen der Kl. M mit Stechen ihr Pony jeweils fehlerfrei in die Platzierungen zu reiten.

Über strahlende Augen und herzliche Dankesworte konnten sich die Sänger vom Lauensteiner Männergesangverein bei ihrem Auftritt in der Parkresidenz und in der Residenz im Saaletal freuen. Bekannte Lieder, schwungvoll vorgetragen, ließen die Herzen der Zuhörer höher schlagen, wurden doch auch extra Stücke ausgesucht, die den älteren Menschen bekannt waren, darunter „Herrliches Weserland“, „Im Krug zum grünen Kranze“ oder „Ich bin ein freier Wildbretschütz“. Vielfach wurde begeistert mitgesungen. Die Leitungen beider Einrichtungen baten schon jetzt einmal, zu überlegen, ob es in der Vorweihnachtszeit nicht auch möglich sei, wieder aufzutreten und etwas adventliche Stimmung zu vermitteln. Vorsitzender Peter Zeisberg und Dirigent Hubert Tykwer versprachen, gern wiederzukommen.

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Versprach, wiederzukommen: der MGV Lauenstein.

In Zusammenarbeit mit drei Sportabzeichenprüfern des VfL und den Sportlehrern der Schule Südstadt haben sich Schülerinnen und Schüler der Klassen 3a und 3b in den Disziplinen Kurzstrecke, Weitsprung, Schlagballwurf und 800-Meter-Langlauf gemessen und sich so zum ersten Mal im Leben den Anforderungen des deutschen Sportabzeichens gestellt. Diejenigen, die die Bedingungen in der Leichtathletik erfüllt hatten, mussten noch auf die Schwimmstrecke. Und wer auch die 50 Meter geschafft hat, bekommt das begehrte Abzeichen am letzten Schultag feierlich verliehen. Aber auch die nicht ganz so Erfolgreichen werden nicht leer ausgehen, sondern eine Urkunde zum Leistungsstand bekommen. Vielleicht klappt es dann ja im nächsten Jahr.

Diese dunkle Wolke hat Robert Schulze regelrecht geängstigt: In seinem Garten in der Bahnhofstraße 19b entdeckte der 27-jährige Hamelner plötzlich einen Riesenschwarm Bienen, der es sich in einem Baum gemütlich gemacht hatte. Bevor die fleißigen Insekten dann weiterzogen, zückte er noch schnell die Kamera zum Beweis.

Aus allen möglichen Ecken kamen die Teilnehmer eines Klassentreffens der Schule Börry aus dem Jahrgang 1954. Mit Ehrfurcht begrüßten sie, wie schon die andern Male zuvor, ihr inzwischen 90-jähriges Lehrerehepaar Elli und Wolfgang Henke, hörten Geschichten von damals und tauschten Erinnerungen aus, etwa an den Naturkundeunterricht, der meist im Freien stattfand, oder an die Klassenfahrten, die mit dem Fahrrad angetreten wurden. Besonderen Respekt zollten die Ehemaligen ihrem früheren Mitschüler Klaus Wiegand: Als Ex-Vorstandsvorsitzender eines Großhandelskonzerns hat der Ruheständler die Stiftung „Forum für Verantwortung“ gegründet, die sich für die Umsetzung der Nachhaltigkeit einsetzt.CK

Erfolgreiche Nachwuchsamazone:

Maja Faßhauer aus Hastenbeck.

Wiedersehen im Gasthaus Zeddies: die ehemaligen Grundschüler aus Börry, Jahrgang 1954.



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