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Natur pur auf dem Spielplatz "Am Horn" / 2,50 Meter hohe Hütte

Nach Tipi jetzt ein Weiden-Iglu

Rehren (la). Ortsvorsteherin Imke McGinty steigt auf eine Leiter, um mit Kabelbindern die Weidenruten zusammenzubinden. So soll das neue Iglu auf dem Spielplatz "Am Horn" seine Form behalten.

veröffentlicht am 11.02.2008 um 00:00 Uhr

30 Weidenstangen müssen für das Iglu-Gerüst in Form gebracht wer

Vor einer Woche hatte McGinty mit einigen Helfern an der Aktion des Nabu teilgenommen und am Klärwerk in Bernsen die Kopfweiden geschneitelt. Die Weidenruten, die dabei "abfielen" wurden am Sonnabend zu einem "Iglu" verbaut, das einen Durchmesser von zwei Metern und eine Höhe von 2,50 Metern ausweist. 30 Gerüststangen und jede Menge fingerdickes Weidengeflecht waren notwendig, um das Bauwerk zum Stehen zu bringen. Ausgelegt wurde es mit einem "Unkrautvlies", damit es im Inneren "wohnlich" bleibt. Bereits vor einem Jahr organisierten Imke McGinty und Rainer Rodewald mit einigen Eltern den Bau einer "Weidenhütte" in Form eines Tipis auf dem Spielplatz am "Horn". Der Spielplatz fristete bis dahin ein "Mauerblümchendasein" und die Kinder hatten keine Lust, die vorhandenen Spielgeräte zu nutzen. Erst als das Tipi aus Weidenruten stand, kam auch wieder mehr Leben auf das Areal. Doch der Spaß hatte bald ein Ende. Leider wurde damals das Tipi zu nah am Abwasserkanal gebaut. Bauamtsleiter Friedhelm Liwack von der Gemeinde Auetal fürchtete Verstopfungen und Schäden durch die Wurzelbildung der Weidenstöcke. Rainer Rodewald musste es nach einigen Monaten schweren Herzens wieder abbauen. "Es hätte keinen Sinn gehabt, mit dem Abbau bis jetzt zu warten. Dann wäre es nur schwieriger geworden, weil die Wurzeln sich ausgebreitet und verfestigt hätten, und so haben wir sofort gehandelt", sagte die Ortsvorsteherin. Man einigte sich aber mit dem Bauamtsleiter auf einen neuen Standort, auf dem jetzt das Iglu steht.



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