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Landtagskandidat Heiner Bartling diskutiert mit Parteifreunden

Nach Querelen: SPD will Ruhe

Messenkamp/Altenhagen II (tes). Im Kommunalwahljahr hat die SPD Messenkamp/Altenhagen II drei neue Mitglieder gewonnen. Aktuell engagieren sich 22 Sozialdemokraten im Ortsverein. Zur Jahresversammlung stimmte Heiner Bartling die Parteigenossen auf die Landtagswahl ein.

veröffentlicht am 29.03.2007 um 00:00 Uhr

Bringen es zusammen aufüber 100 Jahre SPD-Mitgliedschaft: Heiner

Die Vorsitzende Heidi Komossa erinnerte in ihrem ersten Jahresbericht an die erfolgreiche 60-Jahr-Feier und eine "nicht so einfache" Mitgliederversammlung: "Durch eine persönliche Attacke gegen die Gemeinschaft ist uns die Wahl verbrämt worden." Dabei habe die SPD ein "Superergebnis" erreicht, nur einer habe sich "das Leben selbst schwer gemacht", appellierte die Vorsitzende, die örtlichen SPD-internen Querelen jetzt zu beenden. Ohne den Namen zu erwähnen, zieltesie damit noch einmal auf den Zwist mit dem ehemaligen Bürgermeister Gerd Lohmann. Gastredner Heiner Bartling hatte bereits die Streitthemen auf Landtagsebene im Kopf. Der innenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion sieht das dreiteilige Schulsystem als zentrale Auseinandersetzung im Wahlkampf: "Überall bewegt sich was, nur in Deutschland verharren wir in alten Strukturen." Da die Hauptschule ein Auslaufmodell sei, spreche sich die SPD dafür aus, Gesamtschulen "von unten wachsen zu lassen". Um die Aufteilung der Wahlkreise zu kippen, müssten die Sozialdemokraten präsent sein, warb der Lamdtagsabgeordnete um die Unterstützung der Messenkamper Parteigenossen und versprach weitere Besuche. "Das hätten wir gerne in den letzten fünf Jahren schon gesehen", wünschte sich Heiko Scholl eine bessere Kommunikation. Bartling versprach diese Kritik an den Unterbezirk weiterzuleiten - auch wenn dieser nicht nur aus dem Vorsitzenden bestehe. Die Auseinandersetzungenüber das Programm habe viele bewogen aus der SPD auszutreten, dankte Bartling den Geehrten umso mehr für deren langjährige Treue. Allen voran Hans-Jürgen Müller, der eine Auszeichnung für 40 Jahre Parteimitgliedschaft erhielt. Ehrungen für 35 Jahre gingen an Heinrich Hölscher, Bernd Althammer, Günther Barth, Gerd Lohmann sowie Heiko und Sabine Scholl. Kritik gab es zur Erweiterung der Brenntage: "Alles brennt, auch wenn es feucht ist", sagte Scholl und wollte wissen, ob man auf Landtagsebene etwas dagegen tun könne. Zum Schluss referierte Heinz Laufmöller, Bürgermeister von Lauenau, über die Entwicklung im Flecken. Außer den erfolgreichen Veranstaltungen betonte dieser die baulichen Fortschritte. So seien Aufträge für ein neues Dach der Mehrzweckhalle erteilt worden. Schon im Herbst soll alles fertig und nutzbar sein. Zudem werden im Gewerbepark neue Fenster eingesetzt.

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