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13 Kleinkinder werden in Rehren liebevoll betreut

Nach Eingewöhnung fühlen sich alle in der Krippe wohl

Rehren (la). Ganz langsam kehrt der Alltag im Kindergarten Rehren ein. Seit dem 1. September besuchen 13 Kinder im Alter ab 18 Monaten die neu eingerichtete Krippengruppe. Sie werden liebevoll von den Erzieherinnen Evelyn Watermann und Nicole Schmidt betreut. "Mein zweijähriger Sohn Nico-Joël ist begeistert. Allerdings war die Eingewöhnungsphase nicht ganz einfach", sagt Thomas Schmidt, der Elternvertreter in der Einrichtung ist und dessen vierjährige Tochter Emily bereits seit einiger Zeit in einer Kindergartengruppe der Einrichtung ist. Die Erzieherinnen seien toll und engagierten sich sehr, lobt Schmidt.

veröffentlicht am 20.10.2007 um 00:00 Uhr

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Dabei hatten es die beiden sympathischen Frauen in den vergangenen Wochen nicht gerade leicht. Die gelernten Erzieherinnen hatten keinerlei Erfahrung mit Krippenkindern. Nachdem sie das Angebot der Gemeinde, die Krippe zu leiten, angenommen hatten, hospitierten sie aber in einigen Kinderkrippen, sammelten dort Erfahrung. Außerdem besuchten sie einige Fortbildungen. "Besonders schwierig war der Auftakt, weil wir alle 13 Kinder mit einem Schlag neu aufgenommen haben. Da gab es natürlich in der Eingewöhnungsphase Schwierigkeiten, weil nicht jedes Kind problemlos bei uns bleiben wollte", blickt Evelyn Watermann auf die vergangenen Wochen zurück. Es sei eine schwere Zeit für alle gewesen - für Kinder, Eltern und Erzieherinnen. Inzwischen fühlen sich die Kleinen aber alle wohl in ihrer neuen Umgebung. Buntes, altersgerechtes Spielzeug, kleine Sitzgruppen und eine Hochebene mit Kuschelecke wurden angeschafft. "Die Kinder brauchen viel Platz für Bewegung, sie wollen aber auch kuscheln", erzählt Nicole Schmidt. Auch mit den Erzieherinnen, und da kommt es auch schon mal zu Eifersüchteleien. "Die passen genau auf, dass wir kein Kind länger als unbedingt nötig auf dem Arm haben", sagt Nicole Schmidt schmunzelnd. Sechs der 13 Krippenkinder müssen noch gewickelt werden. Dazu wurde im Waschraum ein Wickeltisch aufgestellt. Über eine kleine Treppe klettern die Kinder meist selber auf den Wickeltisch und lassen sich die neue Windel verpassen. Ein Blick in den Waschraum lässt Besucher staunen. Die Toiletten und Waschbecken sind so winzig, dass selbst die kleinsten Kinder sie bequem benutzen können. "Hier ist eben wirklich alles kleinkindgerecht", freuen sich die Erzieherinnen. Die Krippenkinder werden getrennt von den Kindergartenkindern betreut. "Gemeinsam etwas zu spielen, ist noch nicht möglich. Da haben die Kleinen noch zu viel Angst. Aber wir werden das nach und nach versuchen", sagt Evelyn Watermann. Zum Thema

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