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Thomas Weishaupt stellt sich "AG 60plus" vor

Nach einer Straftat: Wie der Weiße Ring den Opfern hilft

Rinteln (rd). Beim September-Treffen der Diskussionsrunde "SPD-AG 60plus" in der Walliser Kanne hat Thomas Weishaupt, ehrenamtlich seit Februar Leiter des "Weißen Rings" Schaumburg, über seine Arbeit informiert.

veröffentlicht am 27.09.2007 um 00:00 Uhr

Der Weiße Ring, von Fernsehfahnder Eduard Zimmermann gegründet, hilft Kriminalitätsopfern schnell und unbürokratisch. Allerdings ist in der Öffentlichkeit noch immer viel zu wenig bekannt, welche Möglichkeiten und Rechte Opfer von Verbrechen haben, Hilfe zu erhalten. Hier liegen die Aufgaben des Weißen Rings. Die Hilfe wird in jedem einzelnen Fall auf die persönliche Situation des Opfers abgestimmt. Der Weiße Ring leistet menschlichen Beistand und persönliche Betreuung nach der Straftat, gibt Hilfestellung im Umgang mit den Behörden, begleitet zu Gerichtsterminen, vermittelt Hilfen anderer Organisationen und unterstützt bei materiellen Notlagen im Zusammenhang mit der Straftat - so gibt es zum Beispiel Beratungsschecks für eine kostenlose Erstberatung durch einen Anwalt und für eine kostenlose medizinisch-psychologische Erstberatung bei seelischen Belastungen, Erholungsmaßnahmen für Opfer und ihre Familien oder auch finanzielle Zuwendungen zur Überbrückung der Tatfolgen. Außerdem unterstützt der Weiße Ring die Kriminalitätsvorbeugung sowie Projekte der Schadenswiedergutmachung und des Täter-Opfer-Ausgleichs. Die Arbeit des Weißen Rings lebt vom ehrenamtlichen Engagement. Die Helfer werden in einem breit gefächerten Schulungsprogramm auf ihre Aufgabe vorbereitet. Thomas Weishaupt wurde durch seinen Wunsch, ehrenamtliche sinnvolle Arbeit leisten zu wollen, auf den Weißen Ring aufmerksam und ist seit drei Jahren für diese Organisation tätig. Informationen für Interessierte und Kriminalitätsopfer gibt es unter dem bundesweiten Info-Telefon (01803) 343434 oder im Internet: www.weisser-ring.de.

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