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Bückeburg empfängt den Tabellenzwölften / VfL will Revanche für Hinspielpleite

Nach der Kür beim Spitzenreiter folgt nun die Pflicht gegen SV Bockenem

Niedersachsenliga (ku). Das war endlich der Kracher, auf den VfL-Coach Timo Nottebrock gewartet hat. Nach dem tollen Auswärtserfolg beim Tabellenführer Ramlingen zeigte sich der Bückeburger Trainer hochzufrieden, hatte schon nach der Partie bei Fortuna Sachsenross seiner Mannschaft ein dickes Kompliment gemacht: "Es macht einfach Spaß mit diesen Jungs zu arbeiten. Sie ziehen toll mit, kämpfen, zeigen Charakter."

veröffentlicht am 07.04.2006 um 00:00 Uhr

Und hoch das Bein: Andreas Kramer (r.) sorgt für Schwung auf der

Somit war der nicht unbedingt zu erwartende Sieg beim Tabellenführer die erhoffte Initialzündung vor den anstehenden Heimspielen. Zunächst erwartet der VfL am kommenden Sonntag den SV Bockenem. Die Elf um Spielertrainer Martin Henze steht derzeit auf dem 12. Tabellenplatz, einen Platz hinter den Bückeburgern. Bockenem hat dabei aber ein Spiel weniger auf dem Konto, verbuchte bislang 24 Punkte. Besonders auffällig dabei ein Blick auf die Statistik. Bis auf ein 11:0 im Bezirkspokal gegen Boffzen warten die Bockenemer seit dem 29. Oktober sieglos auf ein Erfolgserlebnis, spielten vier mal Remis und kassierten drei Niederlagen, die letzte war ein 0:3 inRamlingen. Pikant - der letzte Sieg der Bockenemer im Oktober war ein glatter 5:0-Heimsieg gegen den VfL Bückeburg. Klar, dass die Jungs um Trainer Nottebrock diese Scharte am Sonntag auswetzen wollen und dafür sorgen wollen, dass die sieglose Serie der Gäste weiter anhält. Für Nottebrock schlägt die Stunde der Wahrheit: "Natürlich ist es uns allen klar, dass wir noch lange keinen sicheren Boden unter den Füßen haben und der Klassenerhalt nach wie vor noch nicht in trockenen Tüten ist. Darum haben die nächsten Heimspiele gegen Bockenem und dann gegen BW Lohne richtungsweisenden Charakter. Wir haben in Ramlingen den Grundstein gelegt und wollen nun sechs ganz wichtige Punkte einfahren." Personell kann Trainer Nottebrock auf bewährte Kräfte zurückgreifen, lediglich Nico Werner wird nach der umstrittenen roten Karte für drei Spiele gesperrt bleiben.

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