weather-image
Geldinstitutübergibt Areal "In der Peser" an die Stadt und startet bald Verkauf für "Vordere Hohefeld"

Nach dem Baugebiet ist vor dem Baugebiet

Bad Nenndorf (rwe). Das eine Baugeiet ist fertig, da wartet schon das nächste. Die Volksbank in Schaumburg hat gestern das Areal "In der Peser" offiziell an die Stadt übergeben und die Vermarktung der 73 Bauplätze als Erfolgsgeschichte für beide Seiten gefeiert. Dazu lieferte sie eine eindrucksvolle Zahl. Etwa 18,5 Millionen Euro seien dort investiert worden. Nochdieses Jahr hofft die Bank auf den Verkaufsstart für die Bauplätze im "Vorderen Hohefeld".

veröffentlicht am 10.11.2007 um 00:00 Uhr

Offiziell abgenommen: Stadtdirektor Bernd Reese, Bürgermeisterin

Ganz genau kennt sich selbst die Bürgermeisterin Gudrun Olk noch nicht aus in dem neuen Baugebiet am Stadtrand. Denn die Straßenschilder fehlen noch "In der Peser". So musste sie genau suchen, um den Ort der offiziellen Übergabe im Rebhuhnweg zu finden. "Ich habe ja kein Navigationsgerät an meinem Fahrrad", meinte Olk. Die Stadt hat das vier Hektar große Gebiet gestern technisch abgenommen. Das nahm die Volksbank in Schaumburg zum Anlass für eine feierliche Übergabe. "Wir sind der erste private Träger, der so ein Gebiet für die Stadt komplett entwickelt hat", sagte Vorstand Reinhard Schreeck im Beisein der Planer und beteiligter Firmen. DasGeldinstitut hatte 2001 die Grundstücke gekauft, 2002 trat es an die Gemeinde heran. Nach zähen Debatten begann 2004 der Verkauf, 2005 folgte der Spatenstich. Schreeck zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis. Das Gebiet füge sich landschaftlich gut ein. Nur das Grün fehle noch. "Das kommt im Frühjahr." Die erfolgreiche Vermarktung mache Mut für die nächsten Schritt. Im "Vorderen Hohefeld" plant die Volksbank fast doppelt so viele Grundstücke. Die öffentliche Auslegung ist bereits erfolgt. Noch in diesem Jahr sollen die Gremien in der Samtgemeinde und der Stadt abschließend beraten. Dann könnte laut Schreeck der Verkauf beginnen. Der Bedarf sei vorhanden. Schon jetzt ohne Werbung gebe es mehr als 30 Interessenten, betonte Schreeck. Zwar unterschreibe von denen nicht jeder gleich den Grundstücksvertrag, dennoch deute die Zahl auf eine große Nachfrage. Das Gebiet in der Peser beweist für ihn "Eine Gemeinde, die nicht zurückfallen will, muss Bauland ausweisen." Viele der etwa 250 neuen Einwohner kämen aus Hannover, Barsinghausen und dem weiteren Umland. Bei einer Investition von durchschnittlich 250 000 Euro pro Neubau seien so 18,5 Millionen Euro nach Bad Nenndorf geflossen. Wenn auch nicht alles, so sei ein großer Teil davon auch bei heimischen Betrieben angekommen.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare

    Kontakt

    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt