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Naturschützer befreien Knickbrink vom Totholz / "Pflegesünden kommen zum Vorschein"

Nabu im Einsatz: Damit der Rasen mager bleibt

Krankenhagen (rd). Es ist noch gar nicht lange her, dass die Nabu-Gruppe Rinteln mit einer umfangreichen Pflegemaßnahme auf dem lange Zeit verwahrlosten Krankenhäger Naturschutzgebiet Knickbrink begonnen hatte, um die Magerrasenflächen in ihrem Bestand zu sichern. "Als die hochgewachsenen Bäume fielen, um Licht für die sonnenliebende Magerwiese zu schaffen, kamen die Pflegesünden der vergangenen Jahre zum Vorschein", schilderte Nick Büscher als Vorsitzender der Ortsgruppe. Kreuz und quer hätten alte Zweige, Äste und Stämme gelegen.

veröffentlicht am 16.05.2008 um 00:00 Uhr

Schubkarrenweise fahren die Naturschützer das Totholz ab. Foto:

Für die Naturschützer war es keine Frage: Das tote Gehölz musste aus der Fläche entfernt werden, um die Sinnhaftigkeit der Pflegemaßnahme nicht zu gefährden. "Normalerweise begrüßen wir natürlich das Anlegen von Totholzhaufen und plädieren dafür, nicht jeden Ast aus dem Garten zu räumen,doch hier liegen die Dinge etwas anders", erläutert Büscher. Da Totholz von heute der Humus von morgen ist, der die Böden mit Nährstoffen sättigt, habe das Holz aus dem Gelände entfernt werden müssen - der Sandtrockenrasen kann nur dort existieren, wo die Böden nährstoffarm sind. Schubkarre für Schubkarre wurde das Holz von den Ehrenamtlichen auf Anhänger verladen, die vom Baubetriebshof der Stadt zur Verfügung gestellt worden waren. Und damit ist die Pflegearbeit am Knickbrink noch lange nicht vorbei: In der nächsten Pflegeperiode im Winter plant die Gruppe, die auf dem Südhang verbliebenen Gehölze zu entfernen...



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