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NABU: Falter aus ihren Winterquartieren lassen

Mit den gestiegenen Temperaturen erwacht auch die Natur: Krokusse stehen bereits in voller Blüte, werden von Bienen besucht und selbst Singdrosseln sind bereits aus dem Süden zurückgekehrt. Auch Schmetterlinge wie der Zitronenfalter oder das Landkärtchen lassen sich bereits beobachten. Der NABU Niedersachsen macht auf die Not der Falter aufmerksam, denn sie sind noch in ihren Winterquartieren gefangen und warten sehnsüchtig auf baldige Befreiung: "Einige Schmetterlingsarten wie das Tagpfauenauge oder der Kleine Fuchs überwintern gern in trockenen, nicht zu kalten Quartieren. Dort fallen sie als ausgewachsene Tiere in ihre Winterstarre", sagt NABU-Mitarbeiter Rüdiger Wohlers. "Solche Quartiere sind etwa Schuppen, Garagen, Scheunen, Dachböden oder auch im Winter ungeheizte Kammern. Für die Schmetterlinge ist es jetzt überlebenswichtig, dass sie daraus ausfliegen können, denn ihre 'Lebenssäfte' sind mit den warmen Temperaturen wieder auf Hochtouren gekommen. Deshalb sollten jetzt wenigstens zeitweilig Dachluken, Fenster, Schuppentüren und ähnliches öffnen, damit die bunten Gaukler der Sonne entgegenfliegen können", ruft der Naturschützer auf.

veröffentlicht am 23.02.2021 um 12:33 Uhr



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