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Mutperlen für junge Patienten

Springe. Der Springer Landfrauenverein spendete für das Projekt „Mutperlen“ 500 Euro an den Verein „Krebskranke Kinder“ in der Medizinischen Hochschule Hannover. Die Mut-Perlen-Kette ist ein bundesweites Projekt der deutschen Kinderkrebsstiftung. Jeder Krebspatient bis 18 Jahren bekommt sie zu Beginn, wenn die Diagnose steht: eine lange rote Schnur und eine Perle in Ankerform, als Symbol der Hoffnung, wieder gesund zu werden und Buchstabenperlen für den Namen des Kindes. Die Patienten bekommen je eine spezielle Perle, die einen bestimmten Eingriff oder Untersuchung symbolisiert. Im „Sammelfieber“ und der Vorfreude auf die „Belohnung“ mit der nächsten Perle können Ängste in den Hintergrund treten. Mit jeder Behandlung und nach jeder schmerzhaften Untersuchung, Chemo, Eingriff oder Transfusion kommt eine weitere Perle hinzu – auch für einen schrecklichen Tag oder einen Supertag – für jeden kleinen Sieg über die Krankheit. So erzählt die Mut-Perlen-Kette individuell die besondere Geschichte jedes einzelnen Patienten. Er kann genau sehen, was er schon geschafft hat und wie stark er ist. Manche Ketten sind sehr lang, wenn es Komplikationen gibt oder eine Stammzellentherapie durchgeführt werden muss. Viele Patienten hüten die Kette nach Abschluss der Behandlung wie einen Schatz. Auch für Eltern, deren Kind kein Behandlungserfolg vergönnt war, kann eine solche Kette eine Erinnerung sein.

veröffentlicht am 25.06.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 14.11.2016 um 16:10 Uhr



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