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Sparen mit Aktien

Mutiger Aussage lässt sich folgen

Was ist los mit der guten alten Volksbank? Ich traute meinen Augen nicht, als ich den Artikel von Wolfhard F. Truchseß, Dewezet, über die Kundenveranstaltung der Volksbank Hameln-Stadthagen las. Das, was den Kunden der Volksbank durch den Vortragenden Philipp Vorndran geboten wurde, war „erste Sahne“ und „vorndran“.

veröffentlicht am 08.11.2019 um 20:59 Uhr

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Zu: „Mindestens 50 Prozent Aktien“, vom 25. Oktober

Und das, was unserem Bundesfinanzminister Olaf Scholz hier nachgesagt wird, dass er sein Geld auf dem Spar- oder Girokonto parkt, ist „kalter Kaffee“ und „hintendran“. Bei seinem Ministergehalt und späterer Ministerpension kann er sich natürlich diesen Luxus erlauben.

Dass die Bundesregierung zu wenig für die Vermögensbildung und die Altersversorgung ihrer Bürger tut, ist geradezu sträflich und was sie tut, ist völlig antiquiert und ideenlos. Die CDU „pennt“, die SPD hält die Bürger für „dumm und überfordert“ und schließt damit wohl von sich auf ihre Wähler. Sie verordnet uns das teure „Riestern“ und statt den uns viel zulange aufgezwungenen Soli endlich ganz und sofort zu streichen, wird nur an Symptomen herumgedoktert.

Die Grünen, die uns ständig gängeln wollen, sind auch keine Hilfe. Eigentlich wurden wir Bürger über viele Jahre mit dem Soli von der politischen Führung unseres Landes betrogen und die letzten 10 bis 20 Jahre Solibeitrag müssten uns ehrlicherweise zurückerstattet werden. Das wäre ein echter Investitionsschub für Konsum und Wirtschaft.

Aber von einem Finanzminister, der nur die schwarze Null im Kopf hat, kann man dies nicht erhoffen. Wenn Herr Scholz den Bürgern dann vormacht, das zurückerhaltene Geld auf dem Spar- oder Girokonto zu parken, statt die Bürger dann zu ermutigen und zu helfen, das Geld in die eigene Immobilie oder in Aktien, wie von Vorndran vorgeschlagen, anzulegen, sollten wir, Frau Merkel und die SPD darüber nachdenken, ob wir noch den richtigen Bundesfinanzminister haben.

Mit so einem Vorsitzenden der SPD, wenn es so kommen sollte, kann man auch nichts „reißen“.

Um so erfreulicher ist es, dass die Volksbanken in Zeiten der Null- oder Negativzinspolitik und im Zeichen der modernen Finanzdienstleister (z. B. Wirecard etc.) erkannt haben, dass kreative Lösungen in Sachen Vermögensaufbau „ein Muss“ sind für ihre Kunden.

Wenn die eigene Immobilie bezahlt oder finanziert ist, folge ich der mutigen Aussage des Herrn Vorndran, dass dann verfügbare Geld zu 80 bis 90 Prozent z. Zt. in Aktien anzulegen.



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