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Klassisches und Fetziges in Kooperation mit AEG, Vikilu, Eugen-Reintjes- und Elisabeth-Selbert-Schule

Musizierstunde am Schiller-Gymnasium

Hameln. Viele mussten sich mit einem Stehplatz begnügen, so groß war das Interesse an der traditionellen Musizierstunde, dass die 175 bereitgestellten Sitzplätze im Forum des Schiller-Gymnasiums nicht ausreichten.

veröffentlicht am 10.01.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 23:41 Uhr

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Reinhard Spiess, der für die Programmgestaltung verantwortlich war und den Abend moderierte, betonte aber die Vorteile des Forums: „Da ist die Akustik einfach besser und das Forum lässt sich gut weihnachtlich herrichten.“ Und die Akustik war durchaus entscheidend, denn die Musizierstunde bietet bewusst den kleineren Ensembles und Solisten sowie den Chören des Schillers die Gelegenheit, ihr Können zu präsentieren und das durchgängig „unplugged“, also ohne technische Unterstützung.

„Weihnachtlich“ war dabei das Leitmotiv des Abends, es wurde aber von den Musikern in 27 Beiträgen erfrischend offen ausgelegt und es fanden sich sowohl klassische als auch fetzige Stücke auf dem Programm, die auch zu anderen Zeiten unterhalten. Auf „Petit papa noël“ und „Down in Bethlehem“ des jüngsten Chors I der Jahrgänge 5-7 folgte ein Klavierarrangement von „Hey there Delilah“ von den Plain White T’s, gespielt von Patrick Fein aus dem Jahrgang 6. Besinnlich, klassisch und fetzig im Wechsel ging es weiter. So sang Sina-Marie Dieckhoff (6. Klasse) „Wer wird es glauben“ und drei Schülerinnen des Jahrgangs acht spielten sechshändig „Romance“ von Rachmaninoff auf dem Flügel. Besonders freuten sich die anwesenden Eltern über die Bläserklassen. Die Schüler aus Jahrgang 5 spielen erst seit zehn Wochen ihr neues Instrument und standen nun schon mit einer respektablen Aufführung von „Jingle Bells“ auf der Bühne. Wie sich das ein Jahr später annhören kann, demonstrierten die Bläser aus Jahrgang 6, als sie den „Jingle Bell Gallop“ mit Schlagzeugunterstützung fetzig auf die Bühne brachten. Besonders hervorgehoben wurden von Moderator Spiess die Beiträge einiger Schülerinnen und Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums, des Viktoria-Luise-Gymnasiums, der Eugen-Reintjes- sowie der Elisabeth-Selbert-Schule. Hier haben sich über gemeinsame Leistungskurse und musikalische Projekte schulübergreifende Ensembles gebildet. Auch die beliebte Big Band traf wieder den Nerv des Publikums. „Da hat man gemerkt, dass wir gerade erst einen Jazz-Workshop gemeinsam absolviert haben“, freute sich Björn Barner, der Leiter der Big Band. Und wenn die Schülerinnen und Schüler sich von ihrer musikalischen Seite zeigen, dann lassen sich auch Eltern und Lehrkräfte nicht lumpen. Der Eltern-Lehrer-Chor des Schillers präsentierte witzig- ironisch unter anderem den Weihnachtskekse-Swing, in dem eine Mutter musikalisch eingebunden ermahnte: „Die Kekse gibt’s erst zu Weihnachten“ und damit einige Heiterkeit beim Publikum hervorrief. Die Musiklehrkräfte beendeten schließlich das Programm sehr harmonisch mehrstimmig mit „Wie soll ich Dich empfangen“ von J.S. Bach. So konnte Schulleiter Andreas Jungnitz zufrieden feststellen, dass gemeinsames Musizieren und schulisches Gestalten allen Beteiligten Freude bereite und er wünschte allen ein schillerndes Jahr 2013.

Die Big Band vom Schiller traf den Nerv des Publikums.


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