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Musiker, die als Fußballer überzeugen und Wiedersehensfreude

Wann haben Sie, liebe Leserin, lieber Leser, eigentlich das letzte Mal mit ihrem Nachbarn gesprochen? Das ist schon ein, zwei Wochen her? Dann sollten Sie unbedingt weiterlesen, denn vielleicht haben Sie etwas Interessantes verpasst, das sich direkt hinter Ihrem Gartenzaun ereignet hat. Hier finden Sie kleinere und größere Geschichten, über die in der Schule, im Verein oder eben in der Nachbarschaft gesprochen wird. Sie haben selbst etwas Besonderes erlebt oder gesehen? Dann rufen Sie an 05151/200404 schicken eine E-mail (U.Truchsess@dewezet.de) oder einen Brief (Redaktion Deister- und Weserzeitung, Baustraße 44, 31785 Hameln). Oder werden Sie selbst zum Reporter: Unter wesio.de stellen Sie ihre Bilder, Texte oder Videos direkt ins Internet.

veröffentlicht am 26.05.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 19:21 Uhr

Das Fußballturnier der Musikvereine der Region in Halvestorf war ein voller Erfolg. Acht Mannschaften und zahlreiche Zuschauer trotzten dem sehr wechselhaften Wetter. Durchgesetzt hat sich die Mannschaft der Baxmänner Hessisch Oldendorf, die die Musiker des Musikzuges Halvestorf in einem packenden Endspiel besiegten. Organisator Julian Heuer, der Jugendausbildungsleiter des Musikzuges Halvestorf, ist sich sicher, „dass nach der fünften Auflage des Turniers auch im nächsten Jahr wieder ein Turnier stattfinden wird.“

Die Golf Cabriolet Freunde Weserbergland bilden seit einem Jahr einen lockeren Zusammenschluss. Frank Milke und Claas Kirchmann hatten sich 2006 im Internet-Forum „golfcabrio.de“ kennengelernt. Die vor Ort „gewonnenen“ Freunde brachten ebenfalls Freunde mit, sodass jetzt 15 Fahrzeuge registriert sind. Die Cabriolet-Variante vom VW-Golf I wurde von 1979 bis 1993 bei Karmann in Osnabrück hergestellt. Ein Ziel der Golf Cabriolet Freunde Weserbergland ist es, diese Fahrzeuge zu erhalten. Außer dem Stammtisch jeden zweiten Sonntag im Monat um 17 Uhr an der Tünderschen Warte finden auch gemeinsame Ausfahrten statt, wie am 29. Mai nach Oberhausen zum „Erdbeerkörbchentreffen“. Interessenten können sich anschließen. Der nächste Stammtisch findet am 13. Juni statt. Kontakt: Frank Milke 0162-9895405 oder Claas Kirchmann 0170-1477439.

Drei ehemalige Hamelnfahrer waren jetzt zu Besuch bei der Marinekameradschaft Hameln und brachten zur Erinnerung Zeitungsausschnitte und Fotos des ersten Minensuchbootes mit. Alle drei Kameraden Wolfgang Welz, Winfried Wolters, Walter Powils sind 1962 auf der Hameln gefahren. Im Namen der Marinekameradschaft bedankte sich der Vorsitzende Hans-Hermann Weper im Beisein seiner Kameraden Rainer Schmidtke, Heinz Ritterbusch und Hans Petschulat für das Geschenk und wünschte noch viel Spaß in der Rattenfängerstadt.

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Golf-Cabriolet-Freunde geht es um Erfahrungsaustausch für den Erhalt ihrer „Schätzchen“.

Ein Wochenende lang nur Kreisverkehr. Drei Tage lief auf der Reitanlage in Diedersen sprichwörtlich alles rund. Der Reiterverein Bisperode hatte zum Longierlehrgang auf dem Reiterhof Marten eingeladen. Im Rahmen des Longierabzeichens ließen sich die Teilnehmer von Trainerin Elke Guckeisen das Longieren zeigen. Im Anschluss fand eine theoretische und praktische Prüfung statt, in der sich jeder für das Deutsche Longierabzeichen der Kl. IV qualifizieren konnte. Longenfest zeigten sie sich mit Wertnoten bis 8,5 : Anna Glowalla, Maja Fassauer, Melanie Meyer, Kathrin Kirchhoff, Geraldine Schleinschock, Karolin Schaper und Ulrike Seydel-Bergmann.

Der Hamelner Golfclub e.V. Schloss Schwöbber lud zu einen Aktionstag. An diesem Tag konnten Besucher auf einem Putting-Green Bälle einlochen und mit Mitgliedern aus dem Club ein paar Löcher abgehen, um zu sehen, wie dort lange oder auch kurze Schläge gespielt wurden.

Rund 250 Gäste nutzten diese Möglichkeiten zum Mitmachen. Alle, die auch einmal den Golfschläger schwingen lassen wollen haben jeden Samstag von 15 bis 16 Uhr Gelegenheit kostenlos auf der „Driving Range“ Bälle zu schlagen. Die Trainer geben gern Anleitungen. Vorstandsmitglied Sabine Förster freut sich auf viele neugierige Gäste.

Umfangreiche Kenntnisse in der Pferdepflege erwarben jetzt auch die Reiter der Islandpferde vom Blutbachtal Jana Bialas, Jane Greve, Lena Holland-Letz, Laura Jesch, Christine Jesch, Kerstin Mayer, Natalie Meyer, Tiffany Strohmann, Kimberly Strohmann, Petra Wegener. Das Longierabzeichen IV bestanden Sara Crone, Kerstin Mayer, Natalie Meyer, Nina Milnikel. Mehrere Stunden Unterricht in Theorie und Praxis waren nötig, um die Anwärter in Hess. Oldendorf auf die Prüfung für den Basispass und das Longierabzeichen IV vorzubereiten. Dajana Wittrock (IPVZ TrainerC) hatte den Lernstoff übersichtlich auf die Übungsstunden verteilt und stand jedem hilfreich zur Seite. Die Teilnehmer für das Longierabzeichen mussten unter den Augen der Richter, Susanne Borchers und Fr. Wilhelm Lohmann, beweisen, dass sie ihr Pferd sicher an der Longe führen können und über das theoretische Wissen verfügen.

An den Ausspruch „denn das Gute liegt so nah“ haben sich die Teilnehmer der Busfahrt der Senioren Union Hameln erinnert, als sie das Salz- und Zuckerland besuchten. Kaum einer kannte das am Rande von Bad Oeynhausen liegende Ausflugsziel – ausgenommen Vorstandmitglied Walter Klemme. Die Senioren hörten einen Vortrag über die Entstehungsgeschichte des Salz- und Zuckerlandes. Mit selbst gedrehten Lolli im Reisebus ging es nach Plan des Vorsitzenden Gerhard Paschwitz dann zur Forellenzuchtanlage „Sedemünder“ in Altenhagen I. Besitzer Jäger informierte über die Forellenzucht und die Probleme, die der Fischreiher und die Kormorane ihm bereiten. Im Restaurant „Grätchen“ gab es noch einen Fischteller.

Auf Einladung von Werner Witte und Siegfried Knoche fand jetzt, 55 Jahre nach ihrer Schulentlassung, ein Klassentreffen der ehemaligen Schüler der Klasse 8a der Hermannschule statt. Die Schüler trafen sich jetzt im Rattenfängerhaus. Es wurde besonders an den Klassenlehrer Max Blankenburg gedacht. Es kamen Manfred Aschenbach, Klaus Brunner, Jens Detert, Dieter Geistefeld, Bernhard Kaut, Siegfried Knoche, Lothar Kruschinski, Helmut Lampe Klaus Lütkemeier, Werner Schröter, Ekkehard Stiehl und Werner Witte. In fünf Jahren soll es ein Wiedersehen geben.

Bemerkenswert, dass sich siebzigjährige ehemalige Schüler nach Jahrzehnten noch fast positiv an die Namen ihrer ehemaligen Lehrer erinnern können: Helmut Otto, Ludwig Schaefer, Karl Koch, Margarete Krane oder Ernst Fröhlich hießen sie, die den damaligen „Mittelschülern“ in dem alten Fachwerkgebäude in der Paulstraße 5 in Hessisch Oldendorf das geistige Rüstzeug für ihr Leben mitgaben. Daran erinnerten sich zwölf Senioren, die auf Einladung von Carl Cordemann und Margrit Dörr-Hennecke zum 19. Mal seit ihrem Realschulabschluss 1955 in Hess. Oldendorf zusammen gekommen sind. Stationen des Klassentreffens waren das Café Q in Welsede und die Ratsstuben in der Langen Straße.

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