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Buntes Märchensänger-Sommerfest

Musik, Spiel und Spaß füllen Saal und Garten

Bückeburg (bus). Eine umfangreiche Reihe musikalischer Darbietungen und zahlreiche Spielangebote haben das Garten- und Sommerfest der Musikschule Schaumburger Märchensänger geprägt. Gefeiert und musiziert wurde am Sonnabend von 13 bis 19 Uhr im Konzertsaal und im Garten des Edith-Möller-Hauses an der Georgstraße. "Das Fest hat wieder einmal den großen Zusammenhalt und die Einsatzbereitschaft des Märchensänger-Teams unter Beweis gestellt", sagte Geschäftsführerin Gudrun Wuttke am Ende des abwechslungsreichen Tag es.

veröffentlicht am 01.07.2008 um 00:00 Uhr

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Denkwürdiger Höhepunkt des musikalischen Programms waren zwei (aller)letzte Auftritte des Kinderchores der Rostocker Singakademie. Dem seit 1992 freundschaftlich mit der Musikschule verbundenen Ensemble sind in der Hansestadt die finanziellen Zuschüsse gestrichen worden. Zum Abschied gönnte sich dievon Herbert Schoof geleitete Gemeinschaft ein Urlaubswochenende im Schaumburgischen. "Das Ende des Chores tut mir wirklich sehr leid", gab Wuttke zu verstehen, nachdem die 30 jungen Sänger ein letztes Mal ihr Können demonstriert hatten. Im Konzertsaal brillierten außer den Rostockern mehrere Instrumentalklassen. Jeweils halbstündige Kostproben gaben die Abteilungen Geige, Klavier und Blockflöte sowie das Schüler-Streichorchester und die Saxofon- und Klarinettenspieler. Das Gartenprogramm dominierten das hauseigene Blechbläserensemble, der Märchensänger-Kinderchor, die Schaumburger Big Band und die nach dem Motto "wir krainern, bis der Berg brennt!" agierende Formation "Extrasahnig". ( Bericht rechts). Der Garten bot darüber hinaus Platz für allerlei Unterhaltungsvergnügungen. Hier wurde nach Herzenslust geschminkt und (auf Dosen) geschossen, gerätselt (Musik-Quiz) und getestet (Blasometer-Prüfung). Das Mitspielorchester bot ohne Rücksicht auf Talent und Ausbildungsstand Möglichkeiten zu freier Improvisation. Beim"Meuchel-Kegeln" war ein wenig Hinterlist gefragt: Die an einem Seil schwebende Kugel musste die Kegel zunächst passieren und dann von hinten treffen. Dass das Fest nicht nur die Ohren, sondern auch die Gaumen zu verwöhnen wusste, ist bei den Märchensängern Tradition.



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