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Schnatgang zeigt Juckepunkte auf / Nicht jeder hält sich an Tempo 30 / Spielplatz verdreckt

Müsinger sauer über Zustand der Gräben

Müsingen (mig). Zwar sind seit dem letzten Gang durch die Gemeinde einige Probleme behoben worden, wirklich zufrieden ist Müsingens Ortsvorsteher Gerd Heinrichsmeier aber nicht. Knackpunkte sind vor allem die Tempo-30-Zone im Ort und die Gräben an der B 65. Heinrichsmeier: "Man muss immer wieder nachhaken, das dauert mir alles zu lange."

veröffentlicht am 14.01.2008 um 00:00 Uhr

"Zigarettenschachteln und Flaschen zuhauf": die Teilnehmer des S

Dabei treibt dem Ortsvorsteher vor allem die Besichtigung der Gräben an der B 65 die Zornesröte ins Gesicht. "Hier wird nicht richtig gemäht und der Baumschnitt wird einfach in den Lauf geschmissen", sagte Heinrichsmeier vor rund 40 Teilnehmern des Rundgangs. Für die B 65 zuständig sei die Straßenmeisterei Rinteln: "Ich sehe hier Handlungsbedarf." Innerorts Schwierigkeiten macht die neueingerichtete Tempo-30-Zone. "Ich möchte an alle Erwachsenen appellieren, hier Vorbild zu sein und die Tempo-30-Zone einzuhalten. Manchmal sehe ich sogar Mütter, die hier zu schnell fahren", ärgerte sich Heinrichsmeier. Der Ortsvorsteher nahm den Schnatgang zum Anlass, für mehr Sicherheit und Sauberkeit im Dorf zu werben. Sowohl auf dem Spielplatz, als auch auf dem Bolzplatz werden immer wieder Flaschen und Zigarettenschachteln gefunden. Heinrichsmeier: "Ich möchte, dass sich Eltern und Kinder am Umweltschutz beteiligen." Ein Mehr an Sicherheit wünscht sich Heinrichsmeier auch beim Thema Ortsbeleuchtung. Die Lichtkegel der Lampen sind zu klein, "abends trauen sich manche nicht aus dem Haus." Begleitet wurde Heinrichsmeier nicht nur von den Müsingern, sondern auch von seinem Kollegen Gerd Schöttelndreier aus Achum. Der Ortsvorsteher hatte Heinrichsmeier eine Flasche "Achumer Auewasser" ("hilft bei allen Müsinger Problemen wie Nässe und Kälte und bei Schnatgängen") mitgebracht. "Wir haben keine Grenzprobleme", waren sich Schöttelndreier und Heinrichsmeier einig und verabredeten erneut eine enge Kooperation. Im Februar will Heinrichsmeier den Achumer auf seinem Schnatgang begleiten. Auf der Route gingen die 40 Teilnehmer zunächst Richtung Flugplatz und zur Bundesstraße; bei Heino Rüthemann wurde eine Rast eingelegt. Anschließend führten die Ältesten (Wolfgang Harzuba und Fritz Sassenberg) die Teilnehmer über die Kreuzbreite Richtung Alte Molkerei; um 17.30 gab es Grünkohl im Gemeinschaftshaus.

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