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Mordsgaudi in Opas Stube

Plattdeutsche Heimatbühne Lauenhagen feiert Premiere mit „Witte Wyandotten“

veröffentlicht am 02.02.2014 um 20:14 Uhr

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Lauenhagen. Wer hätte gedacht, dass die gemeinsame Leidenschaft für Rassehühner so stark brennen kann, dass sie sogar einen Mord verhindert? Die Plattdeutsche Heimatbühne Lauenhagen hat am Sonnabend die Premiere ihres neuen Stücks gefeiert. „Witte Wyandotten“ heißt Konrad Hansens Komödie in drei Akten, mit denen die Schauspielgruppe im Gasthaus Probst die Lachmuskeln der Besucher auf die Probe gestellt hat. Die Vorstellung mit anschließendem Tanzvergnügen war komplett ausverkauft.

Auch wer in der plattdeutschen Mundart nicht sonderlich geübt war, konnte der verrückten Geschichte um Opa Hartmann und Anhang im Großen und Ganzen folgen und die Komik des Theaterabends genießen. Mit Leidenschaft und einer gehörigen Portion Humor sorgte die Heimatbühne für beste Unterhaltung.

Dieses Mal war es nicht die typisch intrigante Schwiegermutter, sondern die -tochter, die das Unglück der Geschichte ankurbelte. Emma hat nämlich die Schnauze voll vom Landleben in Opas Bruchbude und entschließt sich daher, das Haus an einen windigen Makler zu verkaufen. Blöd nur, dass das Haus eigentlich ihrem Schwiegervater, Opa Hartmut, gehört, und dieser macht es Emma und ihrem Komplizen August nicht gerade leicht. Mit seiner imaginären Zucht der „Witte Wyandotten“, einer amerikanischen Hühnerrasse, treibt er Emma und August fast in den Wahnsinn.

Bald ist klar: Opa muss weg. Ein Auftragskiller wird engagiert. Dieser erweist sich allerdings weniger als mordlustiger Profikiller als ein Hühner liebender Junge und „Opfer seines schlechten Rufes“.

Wie die Geschichte ausgeht, können Interessierte bei einer der 19 weiteren Vorstellungen erfahren. Karten gibt es unter (0 57 21) 99 64 37, montags bis freitags von 18 bis 21 Uhr.



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