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Seerosen, Wasserlilien und vieles mehr – entdecken Sie Kunst und Kultur mit einer Leserreise Ihrer Zeitung

Monets Meisterwerke lassen Wuppertal erblühen

Am Anfang war der Spott. „Farbkleckserei“ nannten die Besucher einer 1874 in Paris gezeigten Ausstellung die Bilder der Impressionisten. Das Publikum flanierte nicht durch die Galerie, um die Werke und das Können der Künstler zu bestaunen. Vielmehr war es der Grund seines Besuches, sich über diese absolute Regelwidrigkeit lustig zu machen. „Impressionisten“ nannte der Kritiker Louis Leroy die Aussteller in der satirischen Zeitschrift „Le Charivari“ ganz schnippisch. Doch die Maler ließen sich nicht beirren, folgten ihrem wenn auch steinigen Weg – und schufen eine Stilrichtung, die sich Ende des 19. Jahrhunderts von Frankreich aus weltweit verbreitete und Wegbereiter der Modernen und Abstrakten Kunst werden sollte.

veröffentlicht am 04.12.2009 um 15:59 Uhr

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„Die Aufgabe des Künstlers besteht darin, das darzustellen, was zwischen dem Objekt und dem Künstler steht, nämlich die Schönheit der Atmosphäre, das Unmögliche“, sagte Claude Monet, der Sohn eines Kolonialwarenhändlers aus einfachen Verhältnissen, für den sich die Eltern alles wünschten, nur eines nicht: dass er Maler würde. Aber er wurde es. Und auch zu Lebzeiten erfuhr Monet nach allmählich verstummender Kritik die Wertschätzung seines Talents. Das Markenzeichen des im normannischen Le Havre aufgewachsenen Künstlers: Landschaften, Seerosen, Heuhaufen, Szenerien im ländlichen Raum.

Die Impressionisten waren die ersten, die auch außerhalb ihres Ateliers den Pinsel in die Hand nahmen. Sie malten – ausgerüstet mit Staffelei, Leinwand und Palette – unter freiem Himmel. Direkt vor Ort. War zuvor noch das Objekt eines Gemäldes entscheidend, so legten sie ihr Augenmerk auf das Motiv. Mit all den Nuancen der Farbe und des Lichts wollten sie die Landschaft abbilden, ohne den Kopf als intellektuelle Instanz in den Malprozess einzubeziehen. Die unverfälschte Realität war es, die sie einfangen wollten. Und die Kunst bestand darin, ihren ersten Eindruck empfindsam auf Leinwand zu bannen, ein flüchtiges Ereignis festzuhalten.

Die Effekte des Sonnenlichts sind somit ein bedeutsamer Faktor in der impressionistischen Kunst. Claude Monet entwickelte gar das Konzept der Serie: In mehreren Bildern desselben Motivs malte er die verschiedenen Lichtstimmungen und demonstrierte damit, dass es in der Natur durch die wechselnde Beleuchtung keine gleich bleibende Farbe gibt. Und dass die Kunst des Malers darin liegt, einen vorübergehenden Augenblick für immer zu konservieren.

3 Bilder

Das renommierte Von-der-Heydt-Museum in Wuppertal zeigt nun das Gesamtwerk Claude Monets – und mit einer Leserreise der Dewezet und Pyrmonter Nachrichten lässt sich nicht nur diese einzigartige Ausstellung besuchen. Zwischen den rund 100 Gemälden werden in dieser Schau unterschiedlichste Verbindungen und geheime Beziehungen aufgezeigt. Das Oeuvre Monets, das in der Kunstgeschichte als noch bedeutender als das Werk Renoirs eingestuft wird, enthält viele Bilder, die dem Maler zu Weltruhm verhalfen. Von den Karikaturen, die Monet während seiner Schulzeit anfertigte, schlägt die Ausstellung einen Bogen über die impressionistischen Werke des Malers, über den Einfluss Eugène Boudins auf Monets Kunst bis hin zu seinem Spätwerk.

Die Dewezet und Pyrmonter Nachrichten machen’s möglich, die Ausnahme-Ausstellung in Wuppertal zu besuchen. Am 27. und 28. Februar 2010 bieten wir eine Leserreise ins Bergische Land an. Im Preis von 143 Euro pro Person im Doppelzimmer (183 Euro für ein Einzelzimmer) sind enthalten: der Bustransfer von Hameln nach Wuppertal, die Übernachtung im Düsseldorfer Vier-Sterne-Hotel NH inklusive Frühstück, ein zweistündiger Stadtrundgang durch die Hauptstadt Nordrhein-Westfalens, eine Fahrt mit dem Kaiserwagen der Wuppertaler Schwebebahn samt Verköstigung sowie ein Taxitransfer vom Wohnort zum Bus-Zustiegsort und zurück.

Infos und Anmeldung über die Telefon-Nummer 0 51 51/ 200-555 oder direkt in den Geschäftsstellen von Dewezet und Pyrmonter Nachrichten.

Eine Fahrt mit der Wuppertaler Schwebebahn (links) ist während der Leserreise ebenso geplant wie ein Stadtrundgang durch Düsseldorf.



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