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Beim Kreiswettbewerb der Jugendfeuerwehren in Obernkirchen gehenüber 800 junge Leute an den Start

Möllenbeck wird seiner Favoritenrolle gerecht

Landkreis (sig). Die Ortsfeuerwehren von Obernkirchen haben sich die Organisation der WM zum Vorbild genommen. Die Organisatoren wollten nichts dem Zufallüberlassen und einen perfekten Wettbewerb für die Jugendfeuerwehren des Landkreises ausrichten. "Deshalb waren wir am Sonntagmorgen auch schon ganz früh auf den Beinen", berichtete Stadtbrandmeister Rolf Schaper.

veröffentlicht am 12.07.2006 um 00:00 Uhr

Im Rahmen eines Laufwettbewerbs müssen auch feuerwehrtechnische

Um 5.30 Uhr begann der Aufbau der verschiedenen Stationen auf dem Gelände des kreiseigenen Stadions am Kammweg. Daran waren 65 Mitglieder der heimischen Feuerwehren beteiligt. Um 6.45 Uhr gab es bereits das erste Frühstück für die Wertungsteams aus den Kreisen Holzminden und Hameln-Pyrmont. Für die Männer und Frauen aus Holzminden war die Nacht nämlich schon um 4.30 Uhr zu Ende gewesen. Die Feuerwehrleute der Bergstadt richteten zum zweiten Mal diese Kreismeisterschaft des Feuerwehrnachwuchses aus. Sowohl Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote als auch Kreisjugendfeuerwehrwart Frank Lohmann bezeichneten den Standort Obernkirchen als ideal für die Austragung einer solchen Veranstaltung. Zum weitläufigen Gelände des Sportplatzes gehört auch die notwendige Aschenbahn. Es gibt außerdem genügend Platz für die Unterbringung der Verpflegungsstände. Da es sich um einen Bundeswettbewerb handelt, werden die bundesweit geltenden Richtlinien genau eingehalten. Das gilt auch für dieses Jahr, in dem die Kreismeister-Crew nicht bei Landes- oder sogar Bundesentscheidungen startet. Diese Chance besteht erst 2007 wieder. Die Prüfung umfasste zwei Disziplinen. Im so genannten A-Teil musste ein wirklichkeitsnaher Löschangriff vorgeführt werden. Zum B-Teil gehörte ein Hindernislauf über 400 Meter, bei dem auch einige feuerwehrspezifische Aufgaben zu lösen waren, wie das Aufrollen eines Schlauches, das fachgerechte Binden von Knoten und bestimmte Handgriffe an einer Krankentrage. Von der Jury festgestellte Fehler bedeuten Punktabzüge. Beim Laufwettbewerb gibt es eine Zeitvorgabe, die sich nach dem Altersdurchschnitt der neunköpfigen Gruppen richtet. Titelverteidiger war nach demüberraschenden Ausgang im Vorjahr die Jugendfeuerwehr aus Pollhagen. Diese jungen Blauröcke zeigten aber auch diesmal, dass sie auf Kreisebene absolute Spitze sind und sich hinter den eigentlichen Favoriten aus Möllenbeck und Rodenberg, die in der Bergstadt mit fünf beziehungsweise vier Gruppenan den Start gingen, nicht verstecken müssen. Jeweils drei Teams meldeten Krankenhagen, Niedernwöhren und Evesen. Von den teilnehmenden 89 Gruppen musste eine im B-Teil disqualifiziert werden, weil beim Hindernislauf - allerdings unabsichtlich - eine unzulässige Abkürzung genommen wurde. Das ist hart, weil der von dieser Entscheidung betroffene Nachwuchs aus Todenmann nach dem A-Teil im ersten Drittel der Rangliste lag. Am Ende war der Jubel wieder bei den Titelanwärtern aus Möllenbeck besonders groß, denn ihre vierte Gruppe holte sich den Kreismeistertitel mit 1434 Punkten vor Pollhagen II (1419), Pollhagen I (1415), Hattendorf II (1411), Möllenbeck I (1411), Rodenberg I (1409), Ohndorf (1407), Rodenberg II (1405,9), Bad Nennndorf I (1398), KrankenhagenI (1398), Möllenbeck II (1396,9), Röcke (1396), Lauenau I (1393), Rusbend (1392), Möllenbeck III (1391,9), Lüdersfeld-Vornhagen (1391), Beckedorf-Ottensen I (1388,9), Lindhorst (1387), Müsingen (1386) und Niedernwöhren II (1386). Von den Jugendfeuerwehren der Bergstadt platzierte sich Gelldorf auf Rang 36, Krainhagen-Röhrkasten belegte Platz 55, und Obernkirchen wurde 64. unter 89 Gruppen. Die ersten zehn Teams erhielten Pokale, die drei besten Medaillen

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Wahrlich keine ganz große Überraschung: Das neue Kreismeistertea
  • Wahrlich keine ganz große Überraschung: Das neue Kreismeisterteam kommt aus Möllenbeck.
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