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Stadt feiert nach sechs Monaten Umbauzeit Eröffnung / Ausverkauftes Konzert

Modernster Saal weit und breit - Feuerwerk für Nenndorfs Wandelhalle

Bad Nenndorf (rwe). Viel mehr Zeit hätten sich Architekt Axel Venneberg und sein Team nicht lassen dürfen - aber es hat gereicht. Die Stadt Bad Nenndorf hat am Wochenende die modernisierte Wandelhalle in Betrieb genommen. Und dabei gleich zum ersten Mal volles Haus gemeldet: Das Herbstkonzert gestern war ausverkauft.

veröffentlicht am 30.10.2006 um 00:00 Uhr

Ballpremiere in der Wandelhalle: "Mailando" mit Sängerin Natalie

Ein roter Teppich, klassische Musik und ein Feuerwerk. Auf feierliche Weise haben die Stadt und die Kur- und Tourismusgesellschaft (KurT) am Freitag nach sechs Monaten Bauzeit die Wandelhalle wieder in Betrieb genommen. "Als ersten großen Akt nach der Teilkommunalisierung", nannte denn auch der stellvertretende Bürgermeister Werner Tatge den Umbau beim Empfang für die Ehrengäste.Wilfried Battermann, Chef des KurT-Aufsichtsrates, erfüllte der Tag "mit Stolz". Die Stadt habe 21 Monate nach der Übernahme weiter Teile des Staatsbades einen wichtigen Auftrag auf den Weg gebracht. Die 1959 errichtete Wandelhalle sei den Ansprüchen der Veranstalter nicht mehr gerecht geworden. Nun werde sie zum wesentlichen Anziehungspunkt für den Kurort. Dank der installierten Technik verfüge Bad Nenndorf nun über die modernste Veranstaltungshalle zwischen Hannover und Minden. "Die Stadt kann sich auf viele wunderbare Veranstaltungen freuen." Die Besucher bei der Premiere hatten viele lobende Worte parat für die neue Optik mit dem hellen Holz und dem warmen Rot. Sie konnten sich dann bei klassischer Musik von Händel und Haydn auch von der Klangqualität im großen Saal überzeugen. Manchem war es hinten dabei etwas zu leise, doch die Zustimmung übertönte die Kritik. Zu der gehörten auch die Anmerkungen, dass sich die Kronleuchter nicht dimmen ließen und es taghell blieb. "Das haben wir leider nicht mehr geschafft", bedauerte Architekt Venneberg nach dem Konzert. Es liegt wohl doch noch etwas Arbeit vor ihm und seiner Mannschaft. KurT zieht insgesamt eine zufrieden stellende Bilanz des Eröffnungswochenendes, auch wenn der Besuch des Herbstballs am Sonnabend mit 120 Gästen hinter den Erwartungen zurück blieb. Über die besseren Möglichkeiten fürs Catering freut sich Katrin Balcer, stellvertretende Direktorin im Hotel Delphin. Der Gasherd und der Konvektomat in der Küche seien für die warmen Speisen ein Segen. "Die mussten wir sonst alle hier hoch schaffen." Nur der Stauraum könnte größer sein. "Das sieht man an den Gläserkisten, die hier stehen." Klasse sei aber die Gläserspülmaschine. "Da hat sich jemand Gedanken gemacht."

Architekt Axel Venneberg, Vize-Bürgermeister Werner Tatge, Stadt
  • Architekt Axel Venneberg, Vize-Bürgermeister Werner Tatge, Stadtdirektor Wilfried Battermann.
Endlich eine Küche: Die Nenndorfer Gastronomen loben die neue Ei
  • Endlich eine Küche: Die Nenndorfer Gastronomen loben die neue Einrichtung in der Wandelhalle.

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