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Lügder Schützenbruderschaft mit vielen Eigenleistungen / Schützenfest vom 8. bis 10. Juli

„Moderner Verein, der Identität stiftet“

LÜGDE. „Identifikation“ – das war das Schlüsselwort bei der Jahreshauptversammlung der Lügder Schützenbruderschaft St. Kilian. Darum drehten sich die Dankesworte des Brudermeisters Dietrich Günnewich, der den Erfolg des Vereins gerade daran festmachte.

veröffentlicht am 14.03.2017 um 11:32 Uhr

„Der Bericht des Kassierers Michael Rüsenberg zeigt, dass wir finanziell stabil dastehen.“ Das machte der Brudermeister nicht nur am Engagement vieler Schützen fest, die sich ehrenamtlich einbringen, wenn Baumaßnahmen und Renovierungen anstehen, wie zuletzt beim KK-Stand oder der Dämmung des Dachbodens. „Es liegt auch daran, dass die Feste gut angenommen werden.“ Bürgermeister Heinz Reker lobte das Bild, das der Schützenverein nach außen präsentiert: „Als ein durchaus moderner Verein, der Identität stiftet.“ Die Schützenbruderschaft ist ein Teil von Lügde. Das Schützenfest ist die Plattform, wo Lügder mit Lügder und ihren Gästen feiern. „Hier wird die Lügder Identität praktisch gelebt“, erklärt Günnewich und erinnert daran, dass viele, die längst weggezogen sind, immer wieder zum Schützenfest „nach Hause“ kommen, um hier mit Ehemaligen und neuen Bekanntschaften zu feiern. „Und neue Bekannte sind das Charmante hier: Es wird keiner ausgegrenzt. Man fühlt sich sofort aufgenommen“, befand Reker und glaubt, dass deshalb der Verein in der Bevölkerung so einen hohen Stellenwert habe, dass sich ganz Lügde zum Schützenfest herausputzt. „Ich weiß auch, dass das kein Selbstläufer ist“, gab der Brudermeister zu bedenken. „Es gilt, die Jugend langfristig in der Bruderschaft zu halten. Dass das Ansehen rundum positiv sei, versicherte Heinz Reker, ohne die Verdienste der anderen Vereine schmälern zu wollen. „Alle Vereine zusammen prägen das Bild Lügdes und schaffen Lebensqualität.“ Mit viel Beifall dankten die Schützenbrüder Hans-Walter Wöhler, der sich schon einen Namen als Königsmacher verdient hat und unter dessen Regie sich auch Benedikt Köchling zum Bezirkskönig schießen konnte und damit die Qualifikation erlangte, beim Bundesschützenfest in Heinsberg anzutreten. Dietrich Günnewich wies darauf hin, dass die Bruderschaft die Stadtmeisterschaften mit initiiert habe. „Denn Lügde bedeutet für uns die Großgemeinde.“ Und so sah es auch der Bürgermeister, der weiß, dass die Eigenleistungen in den Vereinen die Menschen zusammenschweiße. „Ebenso wie der Gedanke für andere da zu sein, aber auch schlicht die Möglichkeit, mit anderen zusammenzuwirken.“ Und so betrachtete Reker das Vereinswesen als Stützpfeiler für das gelebte Miteinander. „Deshalb freue ich mich schon auf das Schützenfest vom 8. bis zum 10. Juli, bei dem ich selbstverständlich auch wieder mit dabei bin.“ yt



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