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Modell-Entwurf zeigt Veränderungen

Vehlen (rnk). Der Entwurf des Geländes, auf dem das Großklinikum gebaut werden soll, liegt jetzt vor. Gegenüber dem Wettbewerbsmodell gibt es Abweichungen, an den Hauptgebäuden selbst wurde nichts geändert.

veröffentlicht am 22.12.2010 um 13:16 Uhr
aktualisiert am 04.12.2012 um 13:16 Uhr

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Einen „klassischen Entwurf für ein Baugrundstück“ nennt es Georg von Luckwald vom gleichnamigen Planungsbüro; ein Entwurf, der die Stellung der Gebäude, des Außengeländes, der Bushaltestelle und andere Gebäude, wie Ärztehaus oder Wirtschaftshof darstellt.

Der Kindergarten wurde gegenüber dem siegreichen Modell ausgelagert: Er findet sich jetzt in einem eigenen Gebäude wieder. Sinnvoll, meint von Luckwald, schließlich wisse man noch gar nicht, wie hoch der Bedarf sei, ob es ein ein-, zwei- oder dreigruppiges Angebot werden würde: Die Größe würde sich ändern, wenn sich etwa die Stadt anschließe – „das ist alles ja noch völlig offen“. Sinnvoll sei die ausgelagerte Lösung, so der Planer, weil mit passgerechten Modulen die Größe schnell geändert werden könnte. „Flexibler und optimaler in den Funktionen“, bewertet von Luckwald den Entwurf generell.

Nicht geändert hat sich auf dem Entwurf die Stellung der Gebäude gegenüber dem Modell; das sei gut so, meint von Luckwald, schließlich habe man sich schon beim Wettbewerb bemüht, das Klinikgebäude an einen – vergleichsweise – tiefen Punkt ins Gelände zu setzen, damit die Beeinträchtigung durch den Komplex so klein wie möglich gehalten wird; „auch wenn das Klinikum natürlich nicht so tief wie die Aue liegen wird“, sagt von Luckwald: „Aber die Parkplätze für die Mitarbeiter und die Besucher liegen schon deutlich höher.“

Hervorgehoben wird vom Planer der hohe Anteil an Park, „Wäldchen“ und „Parkwäldchen“, wie die Bereiche im Entwurf genannt werden. Schließlich wollten die Patienten und ihre Besucher auch mal raus ins Grüne, erklärt von Luckwald. Daher sei es schon richtig, die Parkplätze nach vorn zu schieben und den hinteren naturnahen Bereich so weit wie möglich zu erhalten.

Im hinteren Bereich, also nordwestlich, findet sich jetzt im Entwurf der Hubschrauberlandeplatz wieder, der eigentlich weiter im Osten geplant war, im Bereich des Wirtschaftshofes. Dort habe es Probleme mit der östlich verlaufenden Hochspannungsleitung gegeben, erklärt von Luckwald.

Deutlich erkennbar: Das Klinikum wird über die neue Kreisstraße, die von Röhrkasten aus zum Gelände führen wird, durch zwei Anschlüsse erreichbar sein. Das erhöhe die Möglichkeiten und entzerre den Verkehr. Insbesondere der Besucher - und Mitarbeiterverkehr werde so von der Ver- und Entsorgung des Klinikums sowie der Notfallzufahrt getrennt.

Parallel zum Entwurf werde zurzeit die Straßenplanung vorangetrieben, erklärt von Luckwald. Dabei seien eine Unmenge von Vorschriften zu beachten, von der Geschwindigkeit, mit der sie befahren werden könne, bis hin zu Sichtbeziehungen, die eine Rolle spielen würden. Die Gutachten für Verkehr und Schall würden fortgeschrieben, Ende Januar, Anfang Februar stehe zudem die Beurteilung eines Sachverständigen über die potenzielle Veränderung der Luftqualität in Bad Eilsen an: „Am Klinikum selbst wird keine Probleme mit der Luft geben“, sagt von Luckwald.



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