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Neben der Schulung auf dem Fahrrad waren erstmals Lkw-Fahrer und Rettungswagenfahrer in das Programm einbezogen

Mobilitätstag in Kirchohsen an der Grundschule

Emmerthal (gm). Seit 2006 richtet Grundschullehrerin Katrin Menzel den Mobilitätstag an der verlässlichen Grundschule in Kirchohsen aus. Und jedes Jahr hat die Projektleiterin neue Ideen, die von den Grundschülern richtig gut angenommen werden.

veröffentlicht am 09.06.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 13:21 Uhr

„Wir konnten in diesem Jahr zum ersten Mal die Öffis für unseren Mobilitätstag gewinnen“, erzählt Katrin Menzel. „Den gerade für die jüngeren Grundschüler, die noch nicht ohne Begleitung ihrer Eltern mit einem Schulbus gefahren sind, bedeutet der sichere Umgang mit, hinter und vor dem riesigen Gefährt eine nachhaltige Erfahrung“, verdeutlicht die Pädagogin. Was ist ein toter Winkel (LKW der Fahrschule Grünberg), wie setze ich einen Notruf ab und wie funktioniert der Einsatz mit einem Rettungswagen (DRK) Fragen über Fragen, die alle an praktischen Beispielen mit den dazugehörenden Fahrzeugen verdeutlicht werden konnten. Impuls war wieder mit der Fahrradwerkstatt vertreten, Pädagogen und Eltern unterrichteten in der Ersten Hilfe, klassische Reaktionsspiele wurden in der gegenüberliegenden Sporthalle trainiert und die Kinder konnten sogar ihre Verkehrstauglichkeit mit einem Sehtest prüfen lassen.

Während die Erst- und Zweitklässler primär mit einem Roller durch die Bewegungslandschaft jonglierten, vergnügten sich die Dritt- und Viertklässler auf einem Geschicklichkeits-Fahrradparcours. Für den 11-jährigen René aus der 4b waren die Konzentrationsübungen auf dem Fahrrad am interessantesten. „Radeln und sich nebenbei noch auf Geschicklichkeitsaufgaben zu konzentrieren sind für mich kein Thema“, berichtet der Junge selbstbewusst. Und die Zehnjährige Sophie, die auf einem 28er Mountenbike den Geschicklichkeitsparcours meisterte, fand einfach den ganzen Tag super. „Das ist eine tolle Abwechslung zum normalen Schulalltag, das könnten wir öfter machen“, meint das Mädel aus der 4a. Grundschullehrerin Katrin Menzel lobte besonders das Engagement der Eltern, die sich beim Mobilitätstag als Stationsaufsichten verpflichteten.

Nach einem ereignisreichen Tag verabschiedete Schulleiter Günter Ehling nach der 5. Stunde die knapp 300 Grundschüler in die Kurzferien zu Himmelfahrt. „Das habt ihr alle ausnahmslos richtig super gemacht“, lobte der Direktor, der in der Sporthalle die Aufsicht führte, die Schüler vor dem langen Wochenende zufrieden.

Zum 1. Mal dabei, die Öffis. Die Erst- und Zweitklässler lernen beim Warten auf den Schulbus nicht zu schubsen und die Gefahren für sich und ihre Mitschüler besser einzuschätzen. Fotos. gm


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