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Tempo-Daten kommen nach Ostern

Mobile Kontrolle: Geschwindigkeiten eher gering

Hülsede/Samtgemeinde Rodenberg (bab). Das Verkehrskonzept für die Meinser Straße in der Gemeinde Hülsede liegt jetzt zur Stellungnahme bei der Polizeibehörde. Die Messungen der mobilen Tempokontrolle haben ergeben, dass die gefahrenen Geschwindigkeiten dort eher gering sind. Wie es in anderen Orten der Samtgemeinde aussieht, wird die Verwaltung nach Ostern erarbeiten.

veröffentlicht am 18.03.2008 um 00:00 Uhr

Wie Hülsedes stellvertretender Gemeindedirektor Günther Wehrhahn informierte, beschäftigte sich die Polizeibehörde nun mit der Verkehrssituation an der Meinser Straße. Dabei würden auch die Möglichkeiten zur Einrichtung von Parkverboten noch einmal überprüft. Wehrhahn sagte bei der Hülseder Ratssitzung, dass auch die Einrichtung einer Tempo-30-Zone abgewogen werde. Detlef Spata, vom Haus "Weichselland" hatte einen Antrag gestellt, der eine Tempo-30-Zone für den gesamten Verlauf der Ortsdurchfahrt Meinsen vorsieht. Nach Aussagen des Anliegers sind dort viele kritische Verkehrssituationen zu beobachten gewesen. Was das Tempo in der Durchgangsstraße von Meinsen betrifft, sind die Wahrnehmungen von Anliegern offensichtlich sehr subjektiv. Die Verwaltung konnte nach der Datenerhebung mit der mobilen Geschwindigkeitskontrolle nicht bestätigen, dass dort zu hohes Tempo gefahren wird. "Die meisten fahren noch nicht einmal 50", sagt Ingo Heuser vom Ordnungsamt. Im Mittel hätten die Messungen an der Meinser Straße im Dezember ungefähr 30 bis 35 Kilometer pro Stunde ergeben. Auch bei anderen Orten ist nicht sicher, ob die Eindrücke der Bürger mit den tatsächlich gefahrenen Geschwindigkeiten übereinstimmen. In Algesdorf, Pohle und Reinsdorf wurde die Tempomessanlage ebenfalls aufgestellt. Es sei wichtig, am Ende eine sachliche Darstellung der Ereignisse zu erreichen, meint Heuser. Vorrangig seien die Messgeräte dafür da, die Autofahrer zu sensibilisieren. Für die Verwaltung sei besonders die Anzahl der Fahrzeuge interessant, die täglich die Orte passieren. Nach Ostern will Heuser die ermittelten Ergebnisse exemplarisch zusammenstellen. Danach würden die Daten in den politischen Gremien vorgestellt, teilt er mit.



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