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Protest der Bürger in Lenne-Vorwohle / Behördenleiter Marcus Brockmann verspricht Verbesserung

Mitte November soll die Ampellösung kommen

Lenne-Vorwohle (fhm). „Wenn bis zum 13. November nicht die Ampeln kommen, sperren wir die Straße. Das ist die letzte Chance.“ Jutta Jäger aus Lenne-Vorwohle bekommt Beifall ihrer 60 Mitbürger, die zusammen mit ihr gegen die Baustelle auf der Bundesstraße 64 und das Umleitungschaos protestieren.

veröffentlicht am 29.10.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 01:41 Uhr

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Seit Wochen ziehen sich die Arbeiten auf der Bundesstraße 64 zwischen Eschershausen und Eimen hin. „Wir sind von der Welt abgeschnitten“, ist auf Protestschildern zu lesen. Zu ihrer Demonstration haben sie auch Marcus Brockmann, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln, eingeladen. Der Behördenleiter stellt sich dem Protest und spricht mit den Menschen. Die Landesbehörde ist verantwortlich für die Straßenbaumaßnahmen.

„Die Arbeiten werden jetzt zügig durchgeführt, und Mitte November kommt die Ampellösung“, verspricht Brockmann. Die Menschen müssten noch drei Wochen durchhalten. „Es ist einiges nicht richtig gelaufen mit dieser Baustelle, aber ich habe jetzt Druck gemacht“, berichtet der Behördenleiter den Menschen, die sich über den schleppenden Fortgang beschwerten.

„Unsere Kinder sind teilweise bis zu eineinhalb Stunden vom Kindergarten nach Hause unterwegs“, berichtet eine Mutter. „Wir haben es satt“, so der einhellige Tenor. Stadtoldendorfs Samtgemeindebürgermeister Wolfgang Anders, Lennes Bürgermeister Hans-Dieter Steenbock und Werner Allerkamp, Bürgermeister von Eimen, stehen ihren Bürgern zur Seite. „Die Menschen wollen endlich klare Perspektiven wie es weitergeht“, so Anders. „Wir wollen die sofortige Ampellösung“, ist die Hauptforderung der Menschen.

Über die Demonstration und die Gespräche mit Marcus Brockmann berichtet auch ein Fernsehteam des NDR. Der Bericht soll am heutigen Freitag in der Sendung „Hallo Niedersachsen“ auf N3 gesendet werden. Für die Kamera wiederholt Marcus Brockmann sein Versprechen. In drei Wochen werden Ampeln geschaltet. „Dann muss man aber vier Minuten Wartephase einrechnen.“ Das Gelächter ist groß auf diese Ankündigung hin. „Besser vier Minuten warten, als 26 Kilometer Umweg fahren oder drei Kilometer die Einkaufstaschen durch die Baustelle tragen.“

Die Menschen in Lenne-Vorwohle machen bei einer Demonstration ihrem Ärger Luft: „Wir Anlieger fordern sofort die Ampelregelung“, heißt es auf einem Plakat.



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