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Tag des offenen Bootshauses beim Ruderverein „Weser“ von 1885 e. V. Hameln

Mitgliederzuwchs nach Neubau

HAMELN. Strahlender Sonnenschein und Temperaturen wie gemacht für einen schönen Tag an der Weser – diese Kombination nutzten zahlreiche Besucher am Tag des offenen Bootshauses, um das Jubiläum „25 Jahre Bootshaus des RVW an der Tündernschen Warte“ zu feiern.

veröffentlicht am 28.08.2018 um 13:39 Uhr

Das Bootshaus an der Tündernschen Warte steht dort nun seit 25 Jahren, mit einem Tag der offenen Tür wurde auch der Mitgliederzulauf vom Ruderverein Hameln gefeiert. FOTO: Ute Freitag/PR

Vorsitzender Dr. Peter Dennis begrüßte die Gäste am Vormittag und ließ in seiner Festrede die letzten 25 Jahre Revue passieren. Tatsächlich ahnte vor 25 Jahren keiner so recht, dass mit dem Umzug von der Pyrmonter Straße zur Tünderschen Warte nicht nur die Platzprobleme gelöst werden sollten. Damit wurde auch der Grundstein für eine Erfolgsgeschichte gelegt, die sich sehen lassen kann.

Die Mitgliederzahl wuchs seitdem um stolze 50 Prozent, die geruderten Jahreskilometer wurden verdoppelt und es wurden beachtliche Siege eingefahren: 1800 Siege auf deutschen und internationalen Regatten wurden erzielt, mehr als 30 deutsche Meisterschaften wurden gewonnen und im Achter der Männer saßen bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen mit Michael Ruhe und Jan-Martin Bröer gleich zwei Hamelner Ruderer. Diese Erfolge konnten nur durch die erweiterten Möglichkeiten am neuen Standort, der in den späten 80er auch zum Landesstützpunkt geworden ist, erzielt werden und natürlich durch den mittlerweile doppelt so großen Bootspark.

Der Hamelner Oberbürgermeister, Claudio Griese, überbrachte Grußworte der Stadt Hameln und überreichte als Geschenk eine „Wasserratte“. Anschließend ergriff der Ehrenpräsidenten des Deutschen Ruderverbandes, Helmut Griep, der maßgeblich an der Entstehung der Anlage beteiligt war, das Wort. Er ließ in seiner Ansprache die Historie aller drei Bootshäuser wieder lebendig werden und die Anwesenden lauschten gebannt seinem Vortrag. Musikalisch wurde der Festakt von einem Streichquartett, unter der Leitung des Violinisten Tim Rother, untermalt.

Hamelns OB Claudio Griese (re.) überreicht Dr. Peter Dennis als Gastgeschenk eine Ratte. FOTO: Ute Freitag/PR
  • Hamelns OB Claudio Griese (re.) überreicht Dr. Peter Dennis als Gastgeschenk eine Ratte. FOTO: Ute Freitag/PR
Helmut Griep FOTO: Ute Freitag/PR
  • Helmut Griep FOTO: Ute Freitag/PR

Nach dem offiziellen Teil standen den Besuchern zahlreiche Möglichkeiten offen, den Verein näher kennenzulernen. Es gab Führungen durch die Gebäude, der Bootspark konnte in Augenschein genommen werden und es standen Ruderergometer zur Verfügung, die zum Ausprobieren einluden. Außerdem informierten Themenstände über die vielfältigen Angebote des Vereins. Schnell war allen klar: Rudern sorgt für Gesundheit sowie den Aufbau von Muskeln und Ausdauer, Rudern ermöglicht neue Kontakte und Erfolge in sympathischen Teams und Rudern macht Spaß.

Einen sportlichen Höhepunkt des Tages boten die beiden Wettrennen, die zwischen den Achter-Teams der Ruderbundesliga, der aktuellen Trainingsgruppe und den Mastersruderern ausgetragen wurden. In beiden Rennen hatten die Ruderer der Bundesliga die Nase vorn und verwiesen die Trainingsgruppe und die Mastersruderer auf die Plätze. Mitglieder des Vereins hatten eine Kuchentheke aufgebaut und andere kümmerten sich um den Grillstand. Selbstverständlich blieb den Besuchern auch viel Zeit für Gespräche mit den Vereinsmitgliedern über das Rudern und vieles mehr, denn neue Mitglieder sind stets willkommen.



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