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Jahresversammlung mahnt Verzahnung der Aktionen im Bürgerbataillon an

Mitgliederzahl der Bataillonsförderer durchbricht die 200er-Marke

Bückeburg (mig). Das Bürgerschießen wirft bereits seine Schatten voraus: Bei der Jahres versammlung des Fördervereins des Bürgerbataillons Bückeburg mahnte Vorstandsmitglied Martin Brandt eine stärkere Verzahnung der einzelnen Aktivitäten an. Die gemeinsame Vermarktung beim letzten Bürgerschießen sei nicht effektiv genug gewesen. Vorsitzender Reiner Brombach stellte in seinem Bericht eine "erfreuliche" Mitgliederentwicklung fest.

veröffentlicht am 04.06.2007 um 00:00 Uhr

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In seinem in der Gaststätte Fenkner vorgetragenen Vorstandsbericht befasste sich Brombach hauptsächlich mit der Mitgliederentwicklung des Fördervereins. Während der Verein im Jahr 2005 nur 163 Mitglieder hatte, sind es inzwischen immerhin 219. "Wir werben bei jeder Veranstaltung des Bürgerbataillons", machte der Vorsitzende deutlich. Noch sei die Zielmarke aber nicht erreicht. Anschließend forderte Brombachs Stellvertreter Martin Brandt eine bessere Vernetzung der einzelnen Gruppen. Weil bisher alle Rotts bei der Suche nach Sponsoren einzeln agiert hätten, seien "Reibungsverluste" aufgetreten, machte Brandt deutlich. "Wenn fünf Rotts bei einem potentiellen Sponsor vorbeischauen, bekommt der letzte nichts mehr", erläuterte Brandt seine Position später. Damit den Rotts mehr Geld zur Verfügung stehe, müsste sich die Vermarktung verbessern. In der ehemaligen Schießpreiskommission sollen diese Aktivitäten deshalb jetzt zusammengefasst werden. Der Bericht von Kassierer Markus Strahler fiel positiv aus. Weil 2006 kein Bürgerschießen stattgefunden hat, stützen sich die Einnahmen vor allem auf Mitgliedsbeiträge. Trotzdem ist die Kriegskasse für die diesjährige Großveranstaltung gut gefüllt. Der Verein versprach, auch 2007 den Rotts unbürokratisch bei den anfallenden Ausgaben unter die Arme zu greifen.



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