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Mitgliederrückgang bei den Feuerwehren

Lauenstein (ll). Der Kreisfeuerwehrverband Hameln-Pyrmont verzeichnet einen leichten Rückgang der Einsatzkräfte. Dies stellte Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke bei der Verbandsversammlung in der Lauensteiner Mehrzweckhalle heraus. Diese Tatsache sei jedoch kein Grund zur Beunruhigung, erfolge sie doch im Gleichschritt mit der demografischen Entwicklung im Landkreis.

veröffentlicht am 19.04.2009 um 18:06 Uhr

Feuerwehr
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Lauenstein (ll). Der Kreisfeuerwehrverband Hameln-Pyrmont verzeichnet einen leichten Rückgang der Einsatzkräfte. Dies stellte Kreisbrandmeister Frank Wöbbecke bei der Verbandsversammlung in der Lauensteiner Mehrzweckhalle heraus. Diese Tatsache sei jedoch kein Grund zur Beunruhigung, erfolge sie doch im Gleichschritt mit der demografischen Entwicklung im Landkreis.
 „Wie in den Vorjahren kommt auf 44 Einwohner im Landkreis eine Einsatzkraft“, sagte der Kreisbrandmeister. Die Feuerwehren im Landkreis verzeichnen nunmehr 3578 aktive Mitglieder. Die Hälfte aller Feuerwehrleute seien im Alter zwischen 28 und 50 Jahren, wie Wöbbecke anmerkte. Die jungen Aktiven unter 20 Jahren nehmen hierbei einen Anteil von 13 Prozent ein. Für Wöbbecke war der Hinweis auf die Altersstruktur in den Wehren Anlass dafür, auf die wichtige Bedeutung der Kinderfeuerwehren aufmerksam zu machen. „Wenn von unten nichts nachkommt, wird die Anzahl der Aktiven irgendwann dezimiert“, so Wöbbecke. Einige Ortswehren weisen laut Kreisbrandmeister bereits heute Altersstrukturen auf, wonach die Hälfte der heute Aktiven bereits innerhalb der nächsten zehn Jahre ausscheidet. „Ich bitte alle Ortsbrandmeister, die Zahlen für die eigene Ortswehr unter diesen Gesichtspunkten zu betrachten und entsprechend zu handeln“, so Wöbbeckes Appell. Erste Erfolge in puncto Kinderfeuerwehr seien bereits erzielt. Die Jugendfeuerwehr in Höfingen sei als erste Nachwuchsabteilung aus den Reihen der Kinderfeuerwehr gegründet worden.
 



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