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TSV Hachmühlen schafft Beachvolleyballfeld und Ballfangzaun an / Angebote für alle Generationen

Mitglieder lassen verstärkt Muskelkraft spielen

Hachmühlen (gö). Im Jahr des 90-jährigen Vereinsbestehens lassen die Mitglieder des TSV Hachmühlen in ganz besonderer Weise ihre Muskelkraft spielen. Was die leeren Kassen der Stadt Bad Münder nicht ermöglichen, nimmt der Vereinsvorstand mit fachlich geeigneten Mitgliedern und dank des Sponsorings heimischer Unternehmen selbst in die Hand. Das wurde anlässlich der Jahreshauptversammlung im TSV-Sportheim am Sportplatz deutlich.

veröffentlicht am 03.05.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 15:41 Uhr

Die bisherigen Bemühungen, mit denen die Mitglieder verstärkt ihre Muskelkraft spielen ließen, spiegeln sich deutlich auf dem Sportplatz an der Neustädter Straße wider. Da hat beispielsweise die Schaffung des Beachvolleyballfeldes deutliche Konturen angenommen. Wie Vorsitzender Stefan Lampe dazu ausführte, soll die Einweihung und Inbetriebnahme am 23. Juni mit einem Turnier erfolgen.

„Dank des Engagements unserer Firmen vor Ort, die mit kräftigem Gerät den Bodenaushub vorgenommen haben, konnten die entscheidenden Arbeiten durchgeführt werden. Damit erhält der Sportplatz eine Arrondierung, die die Anlage zur Bundesstraße 442 hin wesentlich aufwertet.“ Damit aber nicht genug, denn in diesem Bereich wird außerdem ein Bolzplatz angelegt. Der könne zwar nicht mehr durch die entsprechende Raseneinsaat in diesem Jahr genutzt werden, doch 2013 könnten die Kids dort richtig kicken.

Außerdem wird der abgängige Ballfangzaun erneuert und weiter westlich zur Bundesstraße 442 neu installiert. Die Regie, Aufsicht und Überwachung liegen aus Sicherheitsgrünen und der Gewährleistung bei der Stadt Bad Münder – die Mitglieder werden die einzelnen Arbeiten ausführen. „Zuschussanträge haben wir beim Landessportbund Niedersachsen (LSB), dem Kreissportbund und dem Landkreis Hameln-Pyrmont gestellt. Gleiches betrifft die drei neuen Fenster im Dachgeschoss des Vereinsheims am Sportplatz. Hierfür sind die Zuschüsse von den genannten Gremien auf dem Weg zu uns hin unterwegs“, erläuterte Harald Schrader, der zweite von drei gleichberechtigten 1. Vorsitzenden des TSV Hachmühlen.

Alt-Ortsbürgermeister Helmut Steinwedel zeigte sich begeistert über die Entwicklung um das TSV-Vereinsheim, den Sportplatz und die angestrebten Neuerungen im westlichen Bereich des Sportgeländers. „Das Entree in unseren Ort wird von Brullsen her kommend dadurch erheblich aufgewertet.“ So sehr diese positiven Akzente von den Mitgliedern während der Jahreshauptversammlung gebührend zur Kenntnis genommen wurden, beschäftigt auch die große TSV-Sportfamilie ein Thema, das bei der Einwohnerschaft und dem Ortsrat ganz oben angesiedelt ist: die Diskussion um den Schulstandort und damit auch die Sorge um den Fortbestand der Sporthalle. „Wenn es um die Schließung des Grundschulstandortes geht, ist das Thema nahezu lebensbedrohend für unseren Verein. Die Turnhalle ist unser wichtigster Nerv für den sportlichen Alltag und die Einwohner in der Ortschaft Hachmühlen-Brullsen“, betonte Harald Schrader.

Wie wichtig die Einrichtung für den 400 Mitglieder starken Verein ist, spiegelte sich in den Berichten der Abteilungsleiter wider: Turnen (Gisela Döring), Faustball (Rainer Nauer), Fit Gym und Kinderturnen (Kerstin Schulz), Fußball (Peter Hillebrand und Kai Steffen) und Tischtennis (Lars Busch und Dominique Neumann). Sie alle ließen das vergangene Sportjahr noch einmal Revue passieren und verdeutlichten, dass der TSV Hachmühlen ein breitgefächertes Angebot in den Bereichen Freizeit-, Breiten- und Leistungssport für seine Mitglieder aller Generationen bereithält und dass noch abseitsstehende Einwohner ein großes Betätigungsfeld vorfinden.

Für eine 50-jährige Mitgliedschaft wurde Werner Konzorr mit der goldenen Vereinsnadel ausgezeichnet. Den zeitgemäßen Internet-Auftritt des Vereins, für den sich Achim Stadie mächtig ins Zeug gelegt hatte, würdigte der Vorstand. Die anstehenden Neuwahlen lieferten keine Überraschung. Die Mitglieder schenkten der fünfköpfigen Vorstandsriege auch für die nächsten drei Jahre das Vertrauen: Harald Schrader, Gerhard Panitz, Stefan Lampe – alle gleichberechtigte 1. Vorsitzende, Daniel Goertz (Kassenwart) und Bärbel Sabionski (Schriftwartin).



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