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Saisoneröffnung mit Rundflügen am Flugplatz Bisperode

Mit „Wölfchen“ sicher durch die Luft

Bisperode (gro). Mindestens 200 Mitglieder und Freunde des Vereins zur Förderung des Flugsportes Hameln besuchten das schon traditionelle Treffen auf dem Flugplatz bei Bisperode. „Es findet heute zum 36. Mal statt. Im Vordergrund steht die Gemeinschaft, für viele auch die Möglichkeit, die Heimat bei schönem Wetter von oben betrachten zu können“, sagt der Vorsitzende des Fördervereins Friedrich Anger.

veröffentlicht am 19.05.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 19:41 Uhr

Neben Kaffee- und Bratwurstgeruch bereiteten die Piloten des Luftsportvereins Hameln ihre Segelflugzeuge und Motorsegler für den Rundflug über das Weserbergland vor. Renate Ernesti hob zum ersten Mal in Bisperode ab. Seit zehn Jahren ist sie Mitglied im Förderverein für Flugsport, aber „geflogen bin ich hier noch nie, weil ich Angst habe in solch einer kleinen ,Zigarrenkiste‘ zu fliegen“.

Es folgte ein vertrauensvolles Gespräch mit dem versierten Piloten Wolfgang Meyer mit dem Ergebnis: Renate nahm an Bord neben Pilot Meyer Platz und hob ab. Von Bisperode aus überflogen sie Hameln, erreichten die Porta Westfalica bei Minden und schauten hinunter auf das Steinhuder Meer. Zwischendurch stellte Meyer auch den Motor des Motorseglers aus und weihte Renate in die Geheimnisse des Segelfliegens ein. „Das war super. Wir waren beide stolz auf mich“, sagt Renate nach der Landung und „Mit ,Wölfchen‘ fliege ich zu jeder Zeit wieder.“

Detlef Marinoske hob mit dem Segelflugzeug ab. „Das ist mit keinem anderen Fliegen zu vergleichen,“ sagt er. Da pfeife und singe nur der Wind, und die Rundumsicht aus der Glaskanzel sei das Größte. „Da glaubt man, einfach alles hinter sich lassen zu können.“

Das wollte auch der 14 Jahre alte Aron Rodewald. Er startete im Segelflugzeug mit Dr. Peter Gehrig zu seinem ersten Schulstart mit dem Segler. „Wenn er fleißig ist, kann Aron im Herbst seinen ersten Alleinflug absolvieren“, sagt Gehrig. Dann schließt sich die Kanzel und von der Winde gezogen hebt der Segler ab und entschwindet in die „grenzenlose Freiheit“.

Aron Rodewald (v.li.) vor seinem ersten Schulstart mit Dr. Peter Gehrig. Lars Köneke hält den Anschnallgurt bereit.

Fotos: gro



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