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Bückeburg zum Tabellenvorletzten Fortuna Sachsenross Hannover

Mit viel Laufbereitschaft und taktischer Disziplin zum Erfolg

Niedersachsenliga (ku). Drei Punkte aus Lingen, drei Punkte nach dem Kanterheimsieg gegen den TuS Esens, das anstehende Spiel beim Tabellenvorletzten Fortuna Sachsenross Hannover: Die Voraussetzungen für den VfL Bückeburg sind an diesem Wochenende sicher sehr positiv.

veröffentlicht am 22.09.2006 um 00:00 Uhr

Torben Deppe (l.) lieferte im Heimspiel gegen Esens als "Fädenzi

Aber genau darin sieht VfL-Coach Timo Nottebrock auch ein gewisses Gefahrenpotential: "Wir werden bestimmt nicht den Fehler machen und Fortuna unterschätzen! Ich kenne unseren Gastgeber recht gut und weiß um die Heimstärke des Teams. Der bisherige Tabellenstand spiegelt mit Sicherheit nicht die wahre Leistungsfähigkeit der Sachsenrösser wieder." Die Bilanz der Elf um Trainer Patrick Werner ist allerdings bislang wirklich nicht berauschend. In den absolvierten sechs Spielen langte es zu zwei Unentschieden, am letzten Spieltag gab es eine deutliche 0:5-Klatsche in Langenhagen. Fünf Treffer erzielte Fortuna, Andreas Wilke war dabei mit zwei Toren der "Top-Scorer" im Team. Recht deutlich dagegen die ebenfalls eklatante Abwehrschwäche der Gastgeber - bislang hagelte es satte 21 Gegentore. Allerdings hat Trainer Werner keine leichte Aufgabe, muss die Mannschaft fast komplett neu formen. Acht Abgänge, darunter der Ex-Bückeburger Daniel Schütten, der zu Arminia Hannover wechselte. Zehn neue Spieler kamen, meist Nobodys aus der Region, dabei aber auch etliche Nachwuchsspieler aus der A-Jugend. Timo Nottebrock wird etwas umbauen: "Wir werden umstellen, damit unser Gegner schon im Spielaufbau zu Fehlern gezwungen wird. Nach zwei Siegen in Folge ist bei uns die Stimmung gut und das Selbstbewusstsein gewachsen. Jetzt gilt es, den positiven Schub zu nutzen, um zumindest weiter ungeschlagen die Heimreise anzutreten." Dass das leichte Understatement des Bückeburger Coaches nicht ganz unberechtigt ist, zeigte das letzte Heimspiel seiner Jungs. Obwohl es am Ende glasklar wurde, konnte der objektive Beobachter zumindest in der ersten Halbzeit eine streckenweise deutliche Überlegenheit des am Ende deklassierten Gegners ausmachen. Timo Nottebrock: "Man hat auch da wieder gesehen, dass jedes Spiel bei null anfängt und man in dieser Klasse nichts geschenkt bekommt. Also müssen wir auch bei Fortuna viel in Punkto Laufbereitschaft, Zweikampfverhalten und taktischer Disziplin investieren, um dann innerhalb des Spielverlaufes mehr und mehr Profit daraus ziehen zu können!" In Hannover wird Alexander Bremer fehlen, er hat eine Kapselverletzung im Fuß, hinter Niko Werner steht noch ein Fragezeichen. Alexander Hafke, Björn Kriehn und Ferit Tarak werden aber wieder im Kader stehen. Der VfL-Fanbus startet um 12 Uhr am Jahnstadion.

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