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Vor Gericht: Drei Verletzte nach Unfall

Mit Tempo 70 durch die Stadt geheizt

Rinteln (maf). Sieben Monate nach einem schweren Verkehrsunfall am Seetor ist der Verursacher der Karambolage nun zur Rechenschaft gezogen worden. Unter Anwendung von Jugendrecht verurteilte Richter Christian Rost einen 21-jährigen Arbeiter wegen dreifacher fahrlässiger Körperverletzung zu einer Geldauflage von 1500 Euro. Mit einerüberhöhten Geschwindigkeit von 70 Stundenkilometern war der Mazda-Fahrer durch die Stadt geheizt, am Ende einer Linkskurve in den Gegenverkehr gerast und dabei mit einem Ford zusammengestoßen.

veröffentlicht am 07.05.2007 um 00:00 Uhr

Am 27. September unternahm der Angeklagte mit einem Bekannten (17) eine Spritztour in seinem Mazda. Die jungen Männer unterhielten sich angeregt und lachten auch noch, als der Pkw gegen 16 Uhr viel zu schnell und mit quietschenden Reifen durch eine Kurve fuhr. Der Arbeiter verlor die Kontrolleüber den Wagen und schleuderte gegen einen entgegenkommenden Ford. Dabei war der Aufprall derart stark, dass die Feuerwehr den eingeklemmten Beifahrer aus dem total beschädigten Mazda schneiden musste. Der Schüler wurde anschließend mit Kopfverletzungen in ein Mindener Krankenhaus gebracht. DerFahrer des Ford, ein 38 Jahre alter Mann aus Minden, brach sich einen Knochen der linken Hand und war zwei Monate lang krank geschrieben. Seine Tochter (10), die auf dem Rücksitz gesessen hatte, erlitt zahlreiche Prellungen. Vor Gericht räumte der Angeklagte seinen krassen Fahrfehler ein und gab zu, am Tag vor dem Unfall Haschisch geraucht zu haben. Dass er auch am Tattag unter Drogeneinfluss stand, konnte ihm allerdings nicht nachgewiesen werden.



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