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Nachwuchsbrandschützer kämpfen im Hallenbad um Pokale

Mit Spaß zum Sieg

Bodenwerder. Es ist ein Glanzpunkt im Dienstjahr der Jugendfeuerwehren des Landkreises Holzminden: der Schwimmwettbewerb der Jugendfeuerwehr Kemnade/Bodenwerder, der alljährlich im Frühjahr im Hallenbad Bodenwerder ausgetragen wird. Neben den Nachwuchsbrandschützern war in diesem Jahr auch wieder die Jugendabteilung der DLRG-Ortsgruppe Bodenwerder bei der Spaßveranstaltung dabei.

veröffentlicht am 09.03.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:53 Uhr

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Autor:

Guido Laßmann
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Unter der Regie des Jugendfeuerwehrwartes sowie stellvertretenden Samtgemeindejugendfeuerwehrwartes Dominik Klingenberg und seiner Vertreterin Yasmin Ritter hatte das gut 30 Helfer starke Ausrichterteam insgesamt acht Stationen aufgebaut. So galt es, in der „Wörterrutsche“ sich Buchstaben zu merken und daraus Wörter zu bilden. Beim „Wurfspiel“ musste man sich Bälle zuwerfen, während der Fänger vom Einer springt, im Nichtschwimmerbecken beim „Jenga“ wiederum musste ein Turm aus Jenga-Steinen auf einem Schwimmbrett gebaut werden. Außerhalb des Wassers galt es noch, beim „Flaschengeist“ eine Schnur aus einer Flasche zu ziehen, beim „Klostapler“ Rollen zu stapeln oder bei dem Spiel „Was wiege ich“ die Gewichte einzelner Gegenstände möglichst genau zu erraten. Am Ende gelang es den Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Barksen aus dem Nachbarlandkreis Hameln-Pyrmont, sich den ersten Platz zu sichern. In der Wertung der Kinderfeuerwehren (Altersgruppe 6 bis 9 Jahre) erreichten die Nachwuchskids der DLRG I den Sieg vor den „Löschdrachen“ aus Bodenwerder und der Gruppe DLRG II. Bei den Jugendfeuerwehren platzierte sich die Gruppe aus Golmbach-Warbsen II auf Platz zwei vor Westergellersen II (Platz 3) und den Jugendlichen aus der Jugendfeuerwehr Merxhausen auf Platz vier.

Nach Aussage der Verantwortlichen um Jugendfeuerwehrwart Dominik Klingenberg hat sich die Öffnung für weitere Jugendgruppen sehr positiv auf die Teilnehmerzahlen ausgewirkt. Mit 189 Teilnehmern genossen jedoch etwas weniger Kinder und Jugendliche in diesem Jahr den Wettbewerb, der als ein willkommener Einstieg in das Dienstjahr gewertet wird. Im Vorjahr waren es noch 207 Teilnehmer. Etwas wehmütig erinnert man sich an Zeiten, in denen sich mehr als 300 Nachwuchsbrandschützer im Hallenbad tummelten.

Dennoch, so hoffen Dominik Klingenberg und sein Team, werden gerade durch die Einbindung der Kinderfeuerwehren sowie der bevorstehenden Neugründungen weiterer Kinderfeuerwehren im Landkreis Holzminden auch in den nächsten Jahren wieder viele Jugendliche den Weg nach Bodenwerder ins Hallenbad finden. Die Beliebtheit zeigte sich auch daran, dass die Hotdogs wieder der Renner bei der angebotenen Verpflegung waren. In diesem Zusammenhang ging ein großer Dank an alle helfenden Hände, die diese Veranstaltung unterstützt haben, besonders an die Firmen aus der Region, die den Wettbewerb der Jugendfeuerwehren zum Teil schon über mehrere Jahre unterstützen. Aber auch der Samtgemeinde Bodenwerder-Polle und dem Landkreis Holzminden wurde gedankt, dass sie die Nutzung des Schwimmbades und der Schulbereiche ermöglichten. Erneut waren in diesem Jahr zwei Gruppen der Partnerfeuerwehr aus Westergellersen (Kreis Lüneburg) mit zehn Jugendlichen und zwei Betreuern zu Gast. Die Gäste verlebten neben einem spannenden Spielenachmittag, wobei die beiden Gruppen die Plätze drei (Westergellersen II) und 19 (Westergellersen I) belegten. Aufgrund der weiten Anfahrt durften die Kids mit ihren Betreuern dann noch im Gerätehaus der Ortsfeuerwehr Bodenwerder übernachten, bevor die Heimreise angetreten wurde. Neben Kreisjugendfeuerwehrwart Nils-Peter Kriegel, seinen Stellvertretern Steffen Brandt und Dirk Siefarth waren auch Kreisbrandmeister Hans-Hermann Brandt, Samtgemeindejugendfeuerwehrwart Kai Brockmann, Feuerschutzausschussvorsitzender Andreas Klabunde und Bürgermeisterin Elke Perdacher dabei. Sie alle würdigten die Arbeit der Jugendwehren und wünschten sich, dass noch mehr Jugendliche den Weg zu den Jugendwehren finden.

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Beim Jenga müssen Steine zu einem Turm gestapelt werden – keine leichte Aufgabe (Foto links). Andreas Klabunde (2. v. li.) übergibt den Wanderpokal an die siegreichen DLRG-Kids in der Kinderfeuerwehrwertung (Foto rechts).

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