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Bückeburgs Trainer Timo Nottebrock kündigt vor der Partie in Rehden große Veränderungen an

"Mit neuer Taktik und neuem System zum Erfolg!"

Niedersachsenliga (ku). Schon am Sonnabend geht der VfL Bückeburg wieder an den Start. Nach der zweiwöchigen Zwangspause treten die Niedersachsenligisten beim BSV Rehden an. Anstoß der Partie ist um 14.30 Uhr.

veröffentlicht am 08.11.2007 um 00:00 Uhr

Während der VfL Bückeburg am letzten Wochenende nicht in das Geschehen eingreifen konnte, weil das Match gegen Leer abgesagt werden musste, hatte Rehden einen schweren Gang, trat beim Tabellenersten in Oldenburg an und verlor knapp mit 1:2. Derzeit ist Rehden ziemlich ausgeglichen. Platz acht in der Tabelle, jeweils vier Niederlagen, vier Remis und vier Siege bei 16 Punkten und 20:21 Treffern. Einen Farbtupfer gibt es allerdings doch bei den Rehdenern: Mit Marek Lesniak sitzt ein mit allen Wassern gewaschener, hochkarätiger Ex-Profi auf der Trainerbank. Der polnische Nationalspieler spielte 20-mal für sein Land, erzielte dabei zehn Tore. Seine Glanzzeit hatte er 1988 bis 1992 bei Bayer Leverkusen, hatte 119 Einsätze und erzielte dabei 20 Bundesligatore. Danach spielte er in Wattenscheid, bei 1860 München, beim KFC Uerdingen, Neuchatel Xamas, Fortuna Düsseldorf und Preußen Münster. In Velbert und Ratingen hatte er seine ersten Engagements als Spielertrainer, seit dem März ist der 43-jährige Wandervogel in der Niedersachsenliga angekommen und coacht den BSV Rehden, löste den glücklosen Paul Timp-haus ab. Rehden spielte in der Vergangenheit lange Zeit im Abstiegssog, konnte sich aber nach dem Trainerwechsel in sichere Gewässer bewegen. Klubchef Friedrich Schilling machte die Schatulle noch weiter auf, verpflichtete mit Baya Baya (Cloppenburg), Alex Hammerschmidt (VfL Osnabrück) und Tom Westerwalbesloh (Eintracht Nordhorn) einige erfahrene Hochkaräter. Rehden gilt als heimstark, verlor zu Hause erst einmal im Auftaktspiel gegen den TuS Pewsum. Die letzte Serie mit immerhin sieben niederlagenlosen Spielen riss erst in der Vorwoche in Oldenburg. Allerdings ist Lesniak bislang nicht ganz zufrieden, seine offensiv ausgerichtete Mannschaft agiert in der Torraumsicherung oft zu sorglos, tut sich schwer, einen Vorsprung zu verwalten. Für den VfL Bückeburg gilt im puren Abstiegskampf die alte Regel - es zählen nur die Punkte. Dabei schlägt der Coach durchaus optimistische Töne an: "Wenn wir von Beginn an 100-prozentig bei der Sache sind und unserem Gegner keinen Raum lassen, dann haben wir auch das Zeug dazu, beim Tabellenachten zumindest einen Punkt zu holen!" Personell ist bei den Bückeburgern wieder etwas Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Alexander Bremer, Jan Steininger, Cord-Hendrik Möller und Guiseppe Porcello stehen wieder zur Verfügung. Gegen Rehden haben die Bückeburger in der Vergangenheit fast traditionell eine gute Figur gemacht, in den letzten drei Runden nicht ein Spiel verloren. Und dann verspricht VfL-Coach Timo Nottebrock einen Griff in die Trickkiste: "Wir sind gut vorbereitet auf diese Partie und wollen mit aller Macht die Negativserie beenden. Unsere Taktik und unser System werden sich grundlegend ändern! Wir haben alle Trainingseinheiten genutzt, uns punktgenau auf dieses Match vorzubereiten."



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