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Gelungener Theaterabend des Improvisationsworkshops in der Jugendfreizeitstätte

Mit Mut und Mutterwitz zielstrebig auf die gewollt ungewollte Komik zu

Bückeburg (mig). "Good-bye, Logik": Zum wiederholten Mal haben Mitglieder des Improvisationsworkshops in der Jugendfreizeitstätte einen Theaterabend gestaltet. Mit Mut und Mutterwitz machten die Akteure die Bühne zu einem Spielplatz und die Zuschauer zu ihren Regisseuren.

veröffentlicht am 30.03.2007 um 00:00 Uhr

"Reißt mir nicht den Kopf ab": Kleine Utensilien werden in die I

Zunächst mussten die Akteure auf spontane Stichwörter der Gäste reagieren. Zum Thema "Drachenfliegen" wurde schnell ein dramatischer Unfall improvisiert, der Bühnenrand zur gefährlichen Klippe erklärt. "Bist du da unten?", rief eine Darstellerin in Richtung Boden. Bei der Frage "Was findet ihr im Keller?" wurde es gruselig. Nicht nur die obligatorische Leiche lag dort vergraben, auch andere finstere Gestalten trieben sich in Schaumburgs Kellern herum. In einem Untergeschoss ließ sich aber auch ein Schatz entdecken. Ebenfalls ein Glanzlicht an diesem Abend: die Teilnehmer als Gebärdendolmetscher. Dabei sollten immer zwei Mitglieder der Gruppe ein Gespräch gestisch übersetzen - Situationskomik inbegriffen. Auf die setzten die Darsteller auch in der nächsten Szene. Mit nur zwei zufälligen Sätzen bewaffnet, sollten die Spieler auf eine dritte Akteurin reagieren. "Könnt ihr mich mal in den Arm nehmen", erwiderte eine Mitwirkende da einer Staubsaugervertreterin. Insgesamt ein ungewöhnlicher Theaterabend mit großartigen Leistungen der Schauspieler.

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