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Krückeberger Heimatverein erzeugt mehr als 300 Liter

Mit Muskelkraft zum Saft

KRÜCKEBERG. Auch wenn die Landwirte über den Super-Sommer 2018 nicht gerade erfreut sind, weil es viele Ernteausfälle zu beklagen gibt, gedieh eine Frucht dagegen prächtig – der Apfel.

veröffentlicht am 25.09.2018 um 13:39 Uhr

Fritz Claus (li.) vom Heimatverein zeigt wie die Saftpresse bedient wird. FOTO: Stefan Bohrer

Kein Wunder also, dass der Krückeberger Heimatverein die Saftpresse aus den Katakomben des Feuerwehrhauses ans Tageslicht beförderte und in Gang setzte. Und wenn es dann schließlich „Mostedag in Krückebarg“ heißt, sind viele Dorfbewohner bereits früh auf den Beinen, um nach Herzenlust aus den geernteten Früchten äußerst leckeren Most zu pressen.

Im Einsatz dabei sind alte Apfelsorten wie Berlepsch oder Biesterfelder Renette, gepflückt in den heimischen Gärten. Daraus pressen die über 20 fleißigen Helfer des Heimatvereins leckeren Apfelsaft. „Die Früchte in diesem Jahr waren durch den kontinuierlichen Sonnenschein äußerst süß“, sagt Fritz Claus vom Heimatverein. Über 300 Liter köstlicher Most wurde gepresst und pasteurisiert. Zentnerweise haben die fleißigen Helfer das angelieferte Obst gewaschen, sortiert und zerkleinert, um es zu Most zu verarbeiten. Dazu wird das zunächst geschredderte Mus in die mit grobporigen Presstüchern ausgelegte Saftpresse gegeben. Der Rest ist schweißtreibende Muskelkraft.

„Zwar ist die große Gewindeschraube einfach zu bedienen, aber am Ende des Tage ist der obligatorische Muskelkater vorprogrammiert“, erzählt Fritz Claus augenzwinkernd. „Um den Most für Monate haltbar zu machen, wird er nach dem Pressen pasteurisiert“, erklären die engagierten Mitglieder des Heimatvereins. Abgefüllt wird das erfrischende Getränk schließlich in Fünf-Liter-Boxen. Und damit die Arbeit auch wirklich gut von der Hand gehen konnte, haben die Frauen des Heimatvereins nebenbei für die Verköstigung gesorgt: Sie backten den gesamten Tag lang luftige Apfelpfannkuchen und deftigen Zwiebelkuchen.boh



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