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Ferienspaßkinder probieren das Geländefahren auf dem Bückeberg

Mit Mountainbikes Kräfte getestet

Liekwegen (mw). Zu den Ferienspaßaktionen der Samtgemeinde Nienstädt hat auch eine Mountainbiketour auf dem Bückeberg gehört. Das Freizeitangebot sei "an die Jungs und Mädels gerichtet, die es mal wissen wollen", hat Jörg Zeckel, der Leiter dieser Ferienspaßaktion, den sportlichen Schwerpunkt dieser Unternehmung umrissen. Eine gemütliche Radtour sollte es also nicht werden, sondern eine Fahrt mit Schmackes.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 13:46 Uhr

Jörg Zeckel (l.) und Reinhard Vogel (rechts) zusammen mit den Te

Bevor sich die sechs teilnehmende Kinder jedoch zusammen mit Zeckel und dem ihm als Betreuer zur Seite stehenden Reinhard Vogel auf die Fahrradsättel schwingen durften, hat eine technische Überprüfung der Mountainbikes angestanden. So wurden von Zeckel etwa die Funktionsfähigkeit der Bremsen und der Gangschaltung sowie der Reifenfülldruck überprüft und bei Bedarf korrekt eingestellt. Anschließend gab er den Kindern noch eine kurze theoretische Einweisung in das Mountainbikefahren - angefangen vom richtigen Schalten über die geländeabhängige Körperhaltung bis hin zum sicheren Bremsen und dem Einhalten von Sicherheitsabständen in der Gruppe. Sie sei schon ein bisschen aufgeregt, verriet die elfjährige Johanna Bornkessel aus Seggebruch kurz vor der Abfahrt. Sie halte sich aber für fit genug, die Tour durchzuhalten. "Ich wollte mal etwas frische Luft schnuppern und Sport treiben", erklärte Mika Prüfert (11) aus Sülbeck seine Teilnahme lässig. Und der ebenfalls elf Jahre alte Nikolas Stahlhut gab an, er wolle mal unter Anleitung ausprobieren, wie man mit dem Mountainbike richtig durch den Wald fährt. Vom Waldparkplatz am Liekweger Sportplatz aus machte sich die mit Fahrradhelmen geschützte Gruppe schließlich zu der laut Zeckel rund zweieinhalbstündigen Tour auf. Die zu fahrende Streckenlänge schätzte er auf 20 bis 30 Kilometer - abhängig von der Kondition der jungen Teilnehmer. Man werde sich zwar an dem schwächsten Fahrer orientieren, ein Jeder komme aber an die individuelle Leistungsgrenze, versprach der Hobbymountainbiker. Sicher sei auch, dass wegen der teilweise aufgeweichten Waldwege Keiner sauber nach Hause komme. "Es wird matschig", prognostizierte auch der zwölfjährige Philipp Mroch aus Seggebruch mit einem freudigen Gesichtsausdruck.

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