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"SPD 60 plus" diskutiertüber Verkehrsbelastung und Nahversorger

Mit Kreisel Verkehr reduzieren?

Rinteln (rd). Beim Monatstreffen der SPD-AG "60 plus" in der vergangenen Woche ist die Politik in und um Rinteln Tagesthema gewesen. Vorsitzender Claus Holst eröffnete die Diskussionsrunde und berichtete über die letzte Ortsratssitzung, in der unter anderem der Altstadtverkehr Thema war.

veröffentlicht am 18.10.2007 um 00:00 Uhr

Am Dingelstedtwall hat sich etwas getan: In den letzten Tagen ha

Dann informierte erüber die Situation am Dingelstedtwall. Nach einer Verkehrszählung hat sich herausgestellt, dass das Verkehrsproblem nicht am Durchgangsverkehr zu finden ist, da lediglich elf Prozent der gezählten Fahrzeuge zu dieser Kategorie gehören. Daraus entwickelte sich eine Diskussion um den Dingelstedtwall-Verkehr. Der Altstadtverkehr war dann Thema der nächsten halben Stunde: Es wurden verschiedene Möglichkeiten der Altstadtentlastung diskutiert. Eine Möglichkeit sei ein Kreisel am Extener Bahnhof. Der sich dadurch verändernde Verkehrsfluss müsse danach weiter beobachtet werden. Von der Innenstadtsituation wanderte die Diskussion weiter in Richtung Nordstadt. Mit einer Einbahnstraßenregelung könnte beispielsweise die Situation an der Grundschule Nord oder am Kerschensteinerweg entschärft werden. Holst bedauert, dass der Stadtelternrat sich dieser Thematik nicht annimmt. "Supermärkte" war ein weiteres Stichwort in der Runde. Für die Südstadt wurde angeregt, ob die Industriebrache "Rohbraken" am Seetor die Möglichkeit für einen Supermarkt bieten würde. Mit dem Bau des "Klosterkarrees" würde sich das erübrigen, dort ist ein Lebensmittelmarkt mit Einkaufsmöglichkeiten für die Kernstadt vorgesehen. Für die Nordstadt wurde über den Bau des neuen Supermarktes gesprochen, der dort geplant ist. Einige der dort bereits ansässigen Märkte würden beim Bau eines neuen Nahversorgers nicht am Standort bleiben, das Pro und Kontra wurde angesprochen. Die Verkehrssituation war immer wieder Thema, so wurde auch auf den Deckberger Weg, "Schleichweg" von und nach Engern, hingewiesen. Es gebe dort zahlreiche Schlaglöcher, so Claus Holst. Er bot in diesem Zusammenhang an, Kontakt zum Ordnungsamt aufzunehmen. Behinderungen für Radfahrer und auch Fußgänger gibt es immer wieder durch nicht zurückgeschnittene Hecken, Büsche und Bäume. Als Beispiele wurden die Dankerser Straße und der "Bären" genannt. Weitere Aufrufe an Hausbesitzer sind erforderlich, dazu sollte die Stadt angeschrieben werden. Das geplante Senioren- und Pflegeheim "Auf dem Hopfenberg" wurde noch angesprochen. Hier sollen 120 Plätze entstehen, das bisher größte Haus im Rintelner Bereich. Es sollen dort vor allem nicht- und wenig mobile Bewohner untergebracht werden. Nach einer kurzen Aussprache über Alten- und Pflegeheime und dem Hinweis, dass ein Pflegeheim direkt an der verkehrsreichen Mindener Straße eine Zumutungfür die Bewohner sei und planerisch zumindest aus dieser Sicht nicht durchdacht sein könne, beendete der Vorsitzende den Nachmittag.

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