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Wunsch der Hohenroder: Einmündung 2008 umgestalten / Neuer Unterstand für die Jugend

Mit Kies und Pflanzen Bachbett andeuten

Hohenrode (clb). Drei Wünsche haben die Hohenroder für das Jahr 2008: Der obere Bereich des Feuerwehrübungsplatzes vor der Hünenburg soll saniert, der Einmündungsbereich der Hünenburgstraße soll verkleinert und umgestaltet und für die Jugendlichen soll ein wieder Unterstand auf dem neuen Bolzplatz errichtet werden.

veröffentlicht am 15.02.2008 um 00:00 Uhr

Ortsbürgermeister Dörjes hofft, dass der Einmündungsbereich der

DerÜbungsplatz der örtlichen Feuerwehr ist in zwei Bereiche aufteilt - die Fläche unterhalb der Schutzhütte wird nicht nur zu Übungszwecken, sondern zugleich von Wanderern als Parkplatz genutzt. An einigen Bereichen ist die Asphaltierung aufgerissen, flächenweise wurde der Platz saniert. Im oberen Bereich haben sich im Laufe der Jahre durch Wurzelwuchs Löcher in der Oberfläche gebildet, wo das Wasser vor allem nach Regenfällen stehen bleibt. "Die letzte Sanierung dieses Bereiches ist bestimmt schon 30 oder 40 Jahre her", vermutet Ortsbürgermeister Helmut Dörjes. Deshalb habe er auch eine komplette Sanierung für dieses Jahr beantragt - und von der Stadt auch grundsätzlich eine zustimmende Reaktion bekommen. "Ein bißchen auf Eis" hingegen liegt Hohenrodes Dorferneuerung, in dessen Rahmen auch der Einmündungsbereich der Hünenburgstraße neu gestaltet werden soll. Die Pläne liegen fertig in der Schublade, der Ortsrat hat zugestimmt, die Stadt würde ihren Anteil von fünfzig Prozent der Gesamtfinanzierung bereitstellen, doch die Gelder aus Hannover fehlen noch. Rund 108 000 Euro soll das Projekt als Teil der Dorferneuerung kosten. Nun hofft Helmut Dörjes, dass 2008 mit den Arbeiten begonnen werden kann: "Das ist wirklich wichtig für unser Dorf." Die Straßeneinmündung soll so verengt werden, dass ein Teilbereich frei für die Gestaltung eines Beetes wird. Außerdem sollen eine Sitzgruppe und eine Mauer errichtet werden. Von der ursprünglichen Idee, den Bach wieder freizulegen, hat man Abstand genommen - dafür soll jetzt ein Bachbett mit Kies, Pflanzen und kleinen Steinen angedeutet werden. Nachdem es immer wieder Querelen mit den Jugendlichen im Dorf gegeben hat, ist im Sommer vergangenen Jahres der Unterstand auf dem alten Bolzplatz abgebaut worden. Jetzt will man einen neuen Anlauf starten - und im Frühjahr wieder eine Hütte auf dem neuen Bolzplatz errichten. Dazu sollen zunächst aber Gespräche zwischen Stadtjugendpfleger Peter Luden, den Jugendlichen, ihren Eltern sowie dem Ortsrat geführt werden. Der neue Stand soll dann in Eigenleistung gebaut werden. Auch die Jugendlichen sollen in dieArbeit mit einbezogen werden, "damit sie wissen, was sie da schaffen und die Hütte auch in Zukunft sauber halten", erklärt Dörjes, ist jedoch zuversichtlich, dass es solche Vorkommnisse wie in der Vergangenheit künftig nicht mehr im Ort geben wird.

Der Wanderparkplatz ist zum Teil saniert, jetzt ist der Rest dra
  • Der Wanderparkplatz ist zum Teil saniert, jetzt ist der Rest dran.
Am neuen Bolzplatz soll eine solche Hütte errichtet werden.
  • Am neuen Bolzplatz soll eine solche Hütte errichtet werden.


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