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Mit jeder Blumenzwiebel einen Wunsch für die Stadt gepflanzt

Obernkirchen (rnk). Anders als am Gelldorfer Kreisel sind Bepflanzungen an seinem Vehler Pendant nicht einfach: Das Kunstwerk des Japaners Keizo Ushio, das er 2000 beim Symposium schuf, ist eher niedrig geraten, hohe Blumen oder gar kleine Bäume würden die Sicht darauf verdecken.

veröffentlicht am 21.11.2008 um 00:00 Uhr

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Trotzdem soll der Kreisel gepflegt wirken. Barbara Roeder-Schmidt (Mitte) und Franz Kusnierski vom Verkehrs- und Verschönerungsverein sowie Gerhard Kirchner (l.) vom Verein für Wirtschaftsförderung haben jetzt Hyazinthen gesetzt und zwei mittelgroße Buchsbäume hinzugepflanzt. Kirchner hatte Ringe mitgebracht, mit denen das Gras ausgestochen wurde, um in das entstandene Erdloch zu pflanzen. Die neuen Blumenbeete würden ihre Bahnen um die Kunst ziehen wie der Mensch seine Lebensbahn durch das Universum, philosophierte der Gärtnermeister, der auf einen Brauch verwies: Früher habe man mit jeder Blume auch einen Wunsch eingepflanzt. Das werde er auch so halten. Und wünschte der Stadt viel Gewerbesteuer, viele neue Einwohner und ein Klinikum Schaumburg . Foto: rnk

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