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Zwei Tage Geburtstags-Party am Ostbahnhof / 13-köpfige Hamelner Band allererste Sahne / Bullriding als Attraktion

Mit Groove und Guinness: "Minchen" lässt's krachen

Bückeburg (jp). Der Minchen-Geburtstag gehört mittlerweile untrennbar zum sommerlichen Bückeburger Veranstaltungskalender. Auch zum 34. Wiegenfest des ehemaligen Ostbahnhofs, zugleich dem zehnjährigen Jubiläum der Ära Fabian Hahn, verwandelte sich die Ahnser Straße am Wochenende in eine große Feier- und Flaniermeile. Keine Mühen gescheut hatten der "Minchen"-Mastermind und sein Team, um den Fans von Bückeburgs Szenekneipe Nummero one zwei Abende lang Open-Air-Party-Spaß im Schwarzenegger-Format zu präsentieren.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 14:09 Uhr

Sexy: eine Sängerin der wirklich unglaublich guten Band "Grooveb

Eingeläutet wurde das von unserer Zeitung präsentierte Freiluftvergnügen von der Groove Box Compilation aus Hameln. Musikalisch dürfte die 13-köpfige Formation das Beste gewesen sein, was den Minchen-Besuchern in den letzten Jahren auf der Bühne begegnete. Mit dem vielstimmigen Satzgesang des explosiven Bühnentrios Mirjam Risse, Claudia Maria Riccardi und Kristin Labisch sowie des souveränen Leadsängers Thomas Strickstrack, einer gnadenlos treibenden Rhythmus-Fraktion und einer schmetternden Horn-Section zimmerten die Grooveboxas ein musikalisches Brett aus Soul, Funk und Rockklassikern der Güte "allererste Sahne". Beginnend mit "Everybody needs somebody" von den Blues Brothers schmetterten die Hamelner Donna Summers "Hot stuff" ebenso energiegeladen wie "We are family" von Sister Sledge und "Ladies Night" von Kool& The Gang. Mit "Le Freak c'est chic" schlossen sich Groove Box Compilation der Meinung von Chic an, forderten mit En Vogue "Free your mind" und erwiesen bei "Sir Duke" Vorbild Stevie Wonder die Ehre. Und hätte nicht Robbie Williams als erster "Hot Fudge" gesungen, diese explodierende Soul-Treibladung wäre von Guy Chambers sicher für das Repertoire von Groove Box Compilation komponiert worden. Fortgesetzt wurde das Geburtstagsständchen tags darauf von On Air, einer Formation aus heimischen Musikern mit langjährigen Erfahrungen in diversen Bands. On Air gaben dem Affen mit gepfefferten Rock-, Punk- und Crossover-Klängen Zucker und brachten die Party auf der Ahnser Straße unter anderem mit "Hedonism" von Skunk Anansie, "Dani California" von den Red Hot Chili Peppers und dem hymnischen "Denkmal" von Wir sind Helden auf Temperatur. Wir sehr ihnen musikalisch die frühen 90er am Herzen liegen, bewiesen On Air unter anderem mit den Klassikern dieser Ära "Entre dos tierras" von Heroes del Silencio und "Time to wonder"von Fury in the Slaughterhouse. Abseits des Bühnengeschehens trugen ein Bullriding-Wettbewerb und eine Kinderhüpfburg zum Gaudi des Publikums bei. Als Hingucker erwies sich das brasilianische Promotion-Team einer bekannten, nahe Trier gelegenen Brauerei, die mit exotischen Tanzeinlagen ein neues Biermix-Produkt bewarb. Das von der Brauerei verloste Bike gewann Jörg Vergin. Zum kleinen, aber ungemein unterhaltsamen Fiasko entwickelte sich am zweiten Abend der Versuch von Jessica Maritschnigg aus Kalletal, anlässlich ihres Junggesellinnenabschieds einen roten Stringtanga auf der Bühne zu versteigern. Trotz ungemein hoher Attraktivität sowohl der Dame als auch des Kleidungsstückes blieb die Versteigerung bereits beim zweiten Gebot hängen. Das kam ausgerechnet von On-Air-Sänger Marc Cholewa, dem keine Wahl blieb, als das Objekt der Begierde noch auf der Bühne anzuziehen und darin den Auftritt fortzusetzen.

Minchen-Chef Fabian Hahn in seinem Element.
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"Jetzt bloß gut festhalten": zwei Mädels beim Bullriding-Wettbew
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Absolute Hingucker: das Promotion-Team einer bekannten, nahe Tri
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