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Zwischen Disco und Spielmannszug: Hunderte feiern beim Dorfgemeinschaftsfest in Pollhagen

Mit Glück statt Können zur Meisterschaft

Pollhagen (mw). Die Pollhäger und von außerhalb angereiste Besucher haben ein ereignisreiches Wochenende hinter sich. Beim Dorfgemeinschaftsfest haben sie in den Rotts "die Post" abgehen lassen, am Sportplatz die Schützenkönige und Rottpokalsieger (siehe Kasten) gekürt, sowie im dortigen Festzelt zwei Discoabende und ein Katerfrühstück nebst Gottesdienst gefeiert. Die Boule-Meister sind ebenfalls geehrt worden.

veröffentlicht am 12.08.2008 um 00:00 Uhr

Den Auftakt des Dorfgemeinschaftsfestes machten die Feiern in den einzelnen Rotts. Allein im Rosenrott habe man am Freitag mehr als 180 Frauen gezählt, freute sich Erika Hoppe-Deter, die Vorsitzende der ausrichtenden Volksfestgemeinschaft, über die Resonanz. In den drei von Männern beherrschten Rotts seien es insgesamt rund 250 Herren gewesen. Am Abend stand eine "Schlager-Disco-Nacht" in dem am Sportplatz errichteten Festzelt auf dem Programm. Anlässlich der Proklamation der Schützenkönige am Sonnabend zeigte sich Günter Bruns, Vorsitzender des Schützenvereins Pollhagen, indes betrübt über die geringe Beteiligung seitens der Kinder und Jugendlichen. So hatten beim Schießen um den Schülerkönig nur drei Schützen mitgemacht, vier waren es in der Kategorie "Jugendkönig". Um die Bürgerkönigsscheibe hatten dagegen 21 Teilnehmer gerungen. "Da bin ich zufrieden", sagte Bruns, der auch die Ehrung der Rottpokalsieger vornahm. Auf die jungen Besucher warteten am Nachmittag eine Hüpfburg und ein Dosenwerfen. "Da kann man turnen und Kunststücke üben", war der Pollhäger Benedikt Rümpler (6) vom Springen auf den Luftpolstern begeistert. Eine Rolle rückwärts und sogar ein Salto gehörten zu seinem Repertoire. Als olympiareif sah er sich jedoch noch nicht, denn dafür müsse man "'was richtig Tolles" können. Der vierjährige Maximilian Marasas aus Pollhagen hatte seine Treffsicherheit beim Abräumen der Blechdosen bewiesen. Dies sei nicht schwierig, verriet er. "Man muss den Ball hinschmeißen und dann fallen ein paar um." Zu Hunderten pilgerten am Abend meist junge Leute zur Disco im Festzelt, um dort zur fetzigen Musik des "Madhouse Discoteams" bis spät in die Nacht eine große Party zu feiern. Der Sonntag startete mit einem von Pastor Uwe Herde abgehaltenen Gottesdienst im Festzelt. Beim anschließenden Katerfrühstück, zu dem der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Nettelrede aufspielte, wurden die "Pumpenkönige" (alias Frank Weißkopf, Jürgen Haberland und Veit Thiel) als Sieger der tags zuvor ausgetragenen Boule-Meisterschaft ausgezeichnet. Glück sei die entscheidende Erfolgskomponente gewesen, hatte Weißkopf für sein Team im Vorfeld selbstkritisch eingeräumt. "Können spielt da wohl keine große Rolle."



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