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Grenzbezieher haben sich mehrere Projekte für dieses Jahr vorgenommen

Mit Geocaching auf Mitgliedersuche

Hameln. Heimatpflege, Heimatkunde, Geocaching, Weserbeleuchtung, Vitrine im Tunnel, Reaktivierung des Bismarckturms und die Grenzbeziehung haben sich die Mitglieder des Hamelner Vereins für Grenzbeziehung und Heimatpflege für das laufende Jahr vorgenommen. Und sie wollen junge Mitglieder gewinnen.

veröffentlicht am 25.04.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 12:41 Uhr

Nach dem Abschluss der Planungsarbeiten führte der Verein mit dem Jahrgang der Klasse 7 des Schiller-Gymnasiums zwei Probeläufe für das Geocaching durch und alles hat geklappt. Anfragen zur Durchführung weiterer Veranstaltungen dieser Art seien bereits gestellt worden, berichtete Präsident Horst Töneböhn in der Jahreshauptversammlung. Im August sei eine besondere Veranstaltung auch mit Geocaching geplant und „da würde ich mich freuen, viele Mitglieder und vielleicht auch Politiker begrüßen zu können“, sagte der Präsident.

Für eine Vitrine im Tunnel sucht der Verein noch Sponsoren. Dabei sollen Teile der alten Stadt Hameln mit den Grundmauern der Stadtbefestigung verbunden werden. In diesem Jahr werde das wohl nicht fertiggestellt, aber im kommenden Jahr. Die Stadt begrüße auch diese neue, von Wolfgang Kaiser initiierte heimatpflegerische Maßnahme, bestätigte Bürgermeisterin Ursula Wehrmann. Zur „Weserbeleuchtung“ nahm Töneböhn ebenfalls Stellung. Das erste Projekt davon, die „Beleuchtung der Schleuse“, gehöre zum Bereich Denkmalpflege. „Alle Beteiligten, wie Wasserschifffahrtsamt, GWS, HMT und Straßenbauamt sind schon jetzt von der Sache überzeugt“, betonte der Präsident. Finanziell schlage die Beleuchtung mit 16 000 Euro zu Buche und auch dafür werden Sponsoren gesucht, denn „das kann der Verein mit seinen bescheidenen Mitteln nicht allein wuppen“.

Das Thema Schützenfest Hameln fasste Töneböhn ebenfalls an. Ob das künftig noch an der Weser stattfinden werde, stehe in den Sternen. Aber: „Es wäre auch kein Beinbruch, dieses Fest weiterhin im Hefehof zu feiern. Eine bessere Alternative wird man wohl auch nicht finden können.“ Das habe jedenfalls durchaus einen Zukunftswert.

Im Vorstand habe man mehrfach darüber nachgedacht, den Preis für die Teilnahme an der Grenzbeziehung zu erhöhen, weil sich die Kosten beträchtlich erhöht haben. Die Verhandlungen mit den Lieferanten seien zwar erfolgreich abgeschlossen worden, dennoch seien Mehrkosten in Höhe von bis zu 50 Prozent errechnet worden.

Unter Applaus der Anwesenden stellte der Präsident dann aber fest: „Nach Abwägung aller Berechnungen sind wir zu dem Ergebnis gekommen, es bei einem Beitrag von fünf Euro zu belassen.“

Ausdrücklich lobte Bürgermeisterin Ursula Wehrmann die Arbeit des Vereins und vor allen Dingen den Einstieg in die „Moderne“, um damit auch junge Menschen für die Heimat zu interessieren. „Nur wenn der Nachwuchs gesichert ist, bleibt ein Verein auch für die Zukunft gut aufgestellt.

Angesichts der Aktivitäten des Vereins für Grenzbeziehung und Heimatpflege übertreibe sie nicht, wenn sie sage: Hameln könne sich glücklich schätzen, solch einen über Jahrzehnte so vorbildlich und engagierten Verein zu haben, der den Begriff Heimat in der Rattenfängerstadt so positiv geprägt habe.

Im Rahmen der Versammlung wurden für zehn Jahre Mitgliedschaft Sylke Keil, Peter Martin, Günter Engelking und Herbert Huth, für 40 Jahre Theodor Wehrbein und Gerhard Tegtmeier sowie für 50 Jahre Helmut Bläsche und Manfred Petrausch geehrt. In den Vorstandswahlen wurde Horst Töneböhn in seinem Amt als Präsident bestätigt, ebenso Volker Sterner als Schriftführer und Heinz Schrell als Schatzmeister. gro

Präsident Horst Töneböhn (li.) und die Geehrten des Vereins für Grenzbeziehung und Heimatpflege Hameln.gro



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