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Ohne Risiko den Asphalt queren: Grundschule Meinsen und Polizei trainieren mit Erstklässlern

Mit "Gelben Füßen" auf der sicheren Seite

Meinsen (mig). Für den Außenstehenden sind es kryptische Symbole - den Kindern der Grundschule Meinsen aber helfen sie, die Straße sicher zu überqueren. Schulleiter Norbert Flei: "Mit den ,Gelben Füßen' wollen wir im Rahmen der Aktion Schulwege-Sicherheit Empfehlungen geben, wo das Herübergehen risikoärmerist."

veröffentlicht am 25.09.2008 um 00:00 Uhr

Wie an einer Schnur aufgereiht, stehen die 16 Erstklässler an der Meinser Straße. "Wir müssen erst nach links und dann nach rechts schauen, bevor wir gehen dürfen", warnt Swintha Buhrmester. Sie ist Kontaktbeamtin der Bückeburger Polizei und betreut die Aktion seitens der Ordnungshüter. Viel Zeit zum Überqueren bleibt den Kindern aber nicht. Obwohl es schon weit nach 9 Uhr ist, fahren Autos und Lkw immer noch im Halb-Minuten-Takt. Um den Kindern trotzdem einen sicheren Schulweg zu ermöglichen, wurde schon vor einiger Zeit ein Schulwegeplan ins Leben gerufen. Die Aktion "Gelbe Füße" ist nur ein Baustein des umfangreichen Schulwegeplans (mit Sicherheitstraining, Verkehrserziehung, Busfahrtraining). Die Zeichen auf dem Gehweg, sollen den Schülern konkrete Verhaltenstipps geben. Um die Bedeutung der Symbole zu erklären und den Kindern zu zeigen, welchen Weg sie am besten wählen, ist Swintha Buhrmester vor Ort. "Wenn einer über die Straße geht, dürfen nicht alle sofort hinterherrennen. Jeder einzelne muss zuerst schauen, ob ein Auto kommt", macht sie den Kindern deutlich. Ein weiterer Ratschlag: "Auf demGehweg darf nicht geschubst werden." Nach der Begehung, kommt die Schablone zum Einsatz. Direkt gegenüber der Kirche sprüht Schulleiter Flei zwei gelbe Füße und einen dicken Strich auf die Pflastersteine. "Hier können die Kinder die Straße nach links und rechts gut einsehen und die Straße so risikoärmer überqueren", erklärt er. Die "Anhaltspunkte" für die 80 Grundschulkinder (davon etwa25 mit Bus) sind aber lediglich Empfehlungen. Flei: "Es ist den Eltern selbst überlassen, welchen Weg sie für die Kinder zusammenstellen."

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