weather-image
17°
114 Abiturienten am Vikilu verabschiedet

Mit Energie die Zukunft gestalten

Hameln. „Unser Glückwunsch gilt Ihnen! Sie haben es geschafft – auch mit Unterstützung Ihrer Eltern, die mit Ihnen gebibbert haben“, begrüßte Schulleiter Rainer Starke die Abiturienten des Viktoria-Luise-Gymnasiums. Und so bat er um Nachsicht, dass er Stadtbaurat Aden, als Vertreter der Stadt Hameln, erst an zweiter Stelle begrüßte. Doch der nahm es ganz locker und erfreute die Abiturienten mit einer launig- frischen Rede. Starke lud Aden ein, das Vikilu ein andermal genauer kennenzulernen, um nach der Sanierung des Daches und der Fachräume Biologie und Chemie weitergehende bauliche Wünsche vorstellen zu können. „Wir wissen es zu schätzen, dass unser Schulträger, die Stadt Hameln, einen Betrag von einer Million Euro für die Sanierung der Schulen vorsieht“, betonte Starke. Und er freute sich auch, dass Gabriele Lösekrug-Möller, „unsere Bundestagsabgeordnete“, anwesend war, denn „mir ist es ein Anliegen für unsere Demokratie, die Begegnung junger Menschen mit unseren Repräsentanten zu fördern“. Mit großer Dankbarkeit für ihr Engagement als Vorsitzende des Vereins der Eltern und Freunde des Vikilu wurde Anette Füßel begrüßt und verabschiedet, weil nun auch ihr jüngstes Kind das Abitur bestanden hat. Starke dankte ihr und allen Eltern für die finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung des neuen Vikilu-Flügels. Mit Frau Wiedenroth war außerdem die stellvertretende Vorsitzende des Schulelternrates und gleichzeitig die Geschäftsführerin des Verbandes der Elternräte an Gymnasien anwesend.

veröffentlicht am 27.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 08:41 Uhr

270_008_6433240_wvh_2706_Vikilu_die_Besten_4680_Abi_Viki.jpg

Und auch zahlreiche Goldabiturientinnen nahmen an der Abschlussfeier teil und demonstrierten den jungen Abiturienten, wie nachhaltig sich die Schulzeit in ihr Gedächtnis eingeprägt hat. Das Motto „Wir brauchen die Kohle“ der diesjährigen Abiturienten habe den Schulleiter an seine Kindheit erinnert, in der Kohle lebensnotwendig gewesen sei. In der Festschrift „150 Jahre Vikilu“ sei aus der Nachkriegszeit dokumentiert, „der Unterricht musste im Laufe des Winters aus Kohlenmangel verkürzt werden oder ganz aussetzen“.

Unter den 114 Abiturienten vom Vikilu erreichten 15 Schülerinnen und sieben Schüler eine Eins vor dem Komma. Insgesamt wurde ein Notenschnitt von 2,66 erreicht. Im letzten Jahr lag der Abiturdurchschnitt bei 2,55. Gedankt wurde dem Jahrgangsleiter Herrn Hoffmann und den beiden Schulsekretärinnen Frau Jäger und Frau Wosnitza.

In Erinnerung an die Atomkatastrophe in Japan appellierte Starke an die Abiturienten, ihre Zukunft ethisch verantwortungsvoll zu gestalten und die Herausforderungen bei der Entwicklung erneuerbarer Energien aufzugreifen.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2018
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Mehr Artikel zum Thema
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare