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FC Stadthagen beim TSV Barsinghausen

Mit einem wichtigen Sieg im Rücken zum Kellerduell

Bezirksliga (jö). Die Spieler der heimischen Bezirksligisten müssen heute zeitig Feierabend machen. Es stehen Nachholspiele auf fremden Plätzen auf dem Programm. Stadthagen spielt beim mitbedrohten TSV Barsinghausen. Nienstädt kämpft beim TSV Deinsen um seine wohl letzte Chance, noch mal Anschluss an die Spitze zu finden. Beide Spiele werden bereits um 18.30 Uhr angepfiffen.

veröffentlicht am 11.04.2006 um 00:00 Uhr

Barsinghausen - Stadthagen. Für FC-Trainer Ralf Fehrmann lief der letzte Sonntag nach Wunsch. Er wollte unbedingt mit einem Sieg im Rücken nach Barsinghausen fahren. Während Stadthagen gegen Deinsen tatsächlich gewann und Selbstbewusstsein tankte, leistete sich Barsinghausen eine böse 2:3-Heimschlappe gegen den VfL Borsum, der ebenfalls unten drin steht. Für Stadthagen also keine schlechte Ausgangsposition. Auch der Blick auf die Tabelle löst Entspannung aus: Mit dem schönen 4:1-Sieg über Deinsen verließ der FC Stadthagen die Abstiegsränge. Der Sieg war für die Psyche wichtig. Stadthagen hatte in den ersten beiden Begegnungen ordentlich gespielt, war aber leer ausgegangen. Hätte es auch gegen Deinsen trotz überlegenen Spiels zu keinem Sieg gereicht, wären Zweifel aufgekommen. Heiko Schade und Dusko Rogovic sorgten mit ihren schönen Toren dafür, dass Stadthagen nun wieder optimistischer in die Zukunft blicken kann. Das FC-Torjäger-Duo harmonierte am Sonntag prächtig miteinander. Deinsen - Nienstädt. Es versteht sich von selbst, dass sich Nienstädts Spielertrainer Torben Brandt am Sonntag das Spiel des TSV Deinsen in Stadthagen ansah. Die Beobachtungen dürften ihn nicht groß beunruhigt haben. Deinsen ging im Jahnstadion ziemlich sang- und klanglos unter. Die Gäste aus dem 450-Seelen-Dorf machten nicht mehr viel kaputt, als sie 0:3 zurück lagen. Zuhause ist Deinsen auf seinem extrem kleinen Platz aber gut eingeübt. Frühzeitig zerstören, lange Bälle in den gegnerischen Strafraum - sonst das simple Rezept. Für Nienstädt ist es ein wichtiges Spiel: Gewinnt die Mannschaft von Torben Brandt nicht, dürften sich die Aufstiegshoffnungen in Wohlgefallen aufgelöst haben. Der Abstand zur Spitze wuchs bereits am Wochenende auf neun Punkte an. Während sich Nienstädt gegen Tündern mit einem 1:1 begnügen musste, sackte die Konkurrenz aus Harsum, Anderten und Kleefeld jeweils drei Punkte ein. Kleiner Trost: SVN-Torwart Björn Schütte verletzte sich am letzten Samstag gegen Tündern, kann in Deinsen aber spielen. Nienstädt muss jedoch auf den rotgesperrten Daniel Drewes verzichten.

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