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Die personelle Situation beim VfL Bückeburg entkrampft sich spürbar

Mit einem Sieg gegen den TuS Lingen endlich die Wende einleiten

Niedersachsenliga (ku). Ganze fünf Punkte trennen den gastgebenden VfL Bückeburg und den Tabellenzehnten vom TuS Lingen, die sich am Sonntag im Bückeburger Jahnstadion gegenüber stehen.

veröffentlicht am 19.10.2007 um 00:00 Uhr

Auf akrobatische Kabinettstückchen von Alexander Bremer (hinten)

Lingen bislang mit drei Siegen, davon zweimal zu Hause ein 2:0 gegen Leer und Rehden, der letzte Sieg am 21. September mit einem 3:1 in Esens. In der letzten Woche war Lingens Trainer Thomas Menken ratlos. Nach einer durchaus ansehnlichen ersten Halbzeit gegen den Spitzenreiter VfL Oldenburg ein totaler Einbruch in der zweiten Halbzeit, Lingen verlor vor gut 350 Zuschauern mit 0:2. Die Oldenburger Führung in der 56. Minute. " Danach", so das Fazit von Trainer Menken, "war das Spiel gelaufen. Da waren wir tot." Auch Libero Henning Geerdsenärgerte sich über die Niederlage. "Eine Halbzeit waren wir klar besser. Aber dann wurden die Beine ganz schwer!" Chancenlos und kein Aufbäumen, die Mannschaft quälte sich früh mit Muskelkrämpfen. Und vor der Partie gegen den VfL Bückeburg scheinen bei den Lingenern die Alarmglocken zu klingen. Trainer Menken orakelte: "Da geht es dann für uns nicht mehr um Platz fünf, sondern um die entscheidende Frage, wohin unser Weg künftig hinführt!" Für Bückeburgs Trainer Timo Nottebrock gibt es endlich Licht am Ende des Tunnels. "Unsere personelle Situation hat sich spürbar entkrampft. Alexander Hafke und Björn Kriehn sind wieder dabei. Jan Steininger und Dimitri Berkut haben in der Zweiten gespielt und stehen ebenfalls wieder zur Verfügung. Manuel Stahlhut ist auch wieder an Bord. Lediglich hinter Alexander Bremer steht mit seinen Knieproblemen noch ein Fragezeichen. Definitiv ausfallen werden Nico Werner und Guiseppe Porcello." Für den VfL-Coach steht außer Frage, die Leistungsfähigkeit seines Teams nach der Tabellensituation zu beurteilen. "Wir haben keinen guten Lauf, das gibt es immer wieder im Fußball. Aber wir haben keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Dass wir es besser können, haben wir im letzten Jahr mit dem gleichen Team bewiesen. Mit dem Erfolg wird auch wieder das nötige Quäntchen Glück zurückkommen."

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