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Abwechslungsreiches Rahmenprogramm der Zirkuswoche / Geringe Resonanz bei Trommelauftritt und Konzerten

Mit der "Mukketier-Bande" Mundharmonika spielen

Obernkirchen (clb). Begeistert haben die kleinen und großen Besucher in die Hände geklatscht, teilweise auch schon mitgesungen, als Bauer Anton gestern Nachmittag zu einer Reise auf den Bauernhof eingeladen und Atze, die Katze, Gerd, das Pferd, Heiner, das Schwein oder den Trommelhund vorgestellt hat.

veröffentlicht am 10.09.2007 um 00:00 Uhr

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Mit ihrer lockeren und lustigen Art, ihren Späßen und den Liedern zum Mitsingen hat die fünfköpfige "Mukketier-Bande" im Zirkuszelt am Kirchplatz noch einmal richtig für Stimmung und somit für einen gelungenen Abschluss der Woche gesorgt. Zu jedem auf dem Bauernhof lebenden Tier hat die Gruppe ein individuell abgestimmtes Lied vorgesungen, welches Charakter wie Eigenschaften darstellen sollte. Und dabei konnten die Kinder sogar noch etwas lernen - zum Beispiel, wie man Mundharmonika spielt. Für Laura wohl ein unvergessliches Erlebnis, denn sie durfte nicht nur zum ersten Mal ihre Lippen an dieses Instrument legen, sondern wurde zugleich von den Mukketieren auf die Bühne geholt - und mit Kontrabass, E-Gitarre und Banjo begleitet. Doch nicht jede Vorstellung des insgesamt breit gefächerten Rahmenprogramms der Zirkuswoche ist so gut angenommen worden: Deutlich geringer fiel die Zuschauerzahl am Sonnabend beim Trommelkonzert der Gruppe "Afrikaner" aus. Alphonse Saraoua, Volkmar Martin Schnurr und Mich Mokelo, gebürtig aus dem Kongo und Zentralafrika stammend, haben die afrikanische Trommelkunst mit klassischen Melodien verknüpft - so bekamen die Zuhörer Stücke von Beethoven und Bach, unterlegt mit afrikanischem Gesang und Getrommel, zu Ohr. Fast völlig aus blieb die Resonanz am Freitagabend bei den Konzerten der Kirchenband "St. Mary's" und der Rockband "Postmodern": Rund 40 Zuschauer waren um 19.30 Uhr gekommen - zwei Stunden später waren nur noch 15 da. Und das, obwohl sich beide Gruppen Mühe - sowohl bei ihrem Auftritt, als auch bei der Auswahl ihrer Stücke - gegeben hatten. St. Mary's, bestehend aus acht Mitgliedern, hat sich vor zwei Jahren aus dem Konfirmandenunterricht zusammengesetzt und wird von Pastor Wilhelm Meinberg begleitet. Präsentiert hat die Band einen vielfältigen Mix aus aufgepeppten Kirchenliedern und Klassikern wie "Heaven" von Eric Clapton. Auch die Besetzung (Saxofon, Klarinette, Keyboard, ein karibisches Instrument sowie zwei Sängerinnen) ist außergewöhnlich. Postmodern, bestehend aus vier Mitgliedern zwischen 17 und 18 Jahren, sorgte mit rockigen Beiträgen für eine angenehm-lockere Atmosphäre, die sich jedoch nur langsam auf das Publikum übertrug - zu tanzen traute sich nach wie vor niemand so recht...

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